Titel: Holy Nights?
Inhalt: Buffy träumt einen verrückten Traum.
Altersfreigabe: keine
Teile: 1
Beta: Lorias
Storypic: Silentthunder
Hauptcharakter(e): Buffy/Spike
 

 

Holy Nights?

Irgendetwas war falsch. Stimmte nicht! Aber was genau war es? Es war kalt und Buffy fühlte einen frostigen Luftzug, der scharf um ihre Beine zog. Sie sah an sich herab und erschrak. Sie trug ein Weihnachtskostüm!

Allerdings nicht eins der üblichen Sorte. Kein dicker Santa-Bauch, kein rauschender Bart mit weitem Mantel! Nicht einmal ein langer Rock, wie ihn Mrs. Santa gewöhnlich trug! Dieses Kostüm zeigte bedeutend mehr als es verhüllte und die komische Fellmütze, die sie auf dem Kopf spürte, trug nicht gerade dazu bei, sich wohler zu fühlen.

‚Was zur Hölle mache ich hier?’, dachte sie verschreckt. Sie blickte sich hektisch um, erkannte einen tiefroten Samtvorhang und allerlei Dinge, die gewöhnlich in einem Theater zu finden waren. Allerdings war das hier zu klein für ein Theater. Gerade im Begriff zu flüchten, spürte sie eine Hand auf ihrem Rücken, die sie sanft durch die Vorhänge schob. Mit großen Augen erkannte sie die Bühne eines Stripclubs. Die Musik setzte augenblicklich ein und sie führte das Mikrophon an die Lippen, das bis eben noch nicht da gewesen war.

Oh mein Gott! Nicht das auch noch’, dachte sie, als sie all die Männer sah, die sich vor der großen Bühne aufgebaut hatten und begeistert im Takt klatschten. ‚Ich träume! Das kann nur ein Traum sein. Oh bitte, lass es ein Traum sein!’

„Santa baby", sang sie und erschauderte, da ihre Stimme einen aufreizenden Klang angenommen hatte, der ihr völlig fremd war, „just slip a sable under the tree, for me, bin an awful good girl."

Die Menge grölte und wie von Geisterhand angezogen, bewegte sie sich auf die Tabledance-Stange zu. ‚Nein, nicht das auch noch!’, dachte sie entgeistert, als sich ihre Hand um das kalte Metall klammerte. „Santa baby, so hurry down the chimney tonight!"

Nein! Nein! Nein’, schrie ihr Kopf, doch irgendwie hatte ihr Körper ein Eigenleben entwickelt. Sie räkelte sich an der Stange und sang aus Leibeskräften. „Santa baby, a fifty-four convertible too, light blue
I'll wait up for you dear, Santa baby, so hurry down the chimney tonight!"

Nach einer weiteren Drehung blieb ihr Blick an Spike hängen, der lässig an der Bar stand und sie lüstern betrachtete. Vor Schreck hätte Buffy beinahe die Tanzstange losgelassen. Allerdings wäre das mehr als nur ungeschickt gewesen, da sie kopfüber an dem kalten Metall hing und eine Landung auf dem Rücken hätte die Menge nur noch mehr angeheizt. ‚Oh mein Gott! Warum ausgerechnet Spike? Was mache ich hier überhaupt?’ Sie konnte nicht glauben, was sie sah und noch viel weniger, was sie gerade machte. ‚Zauber! Willow ist ein Zauber daneben gegangen!’, dachte sie hoffnungsvoll. ‚Das muss es sein! Oder ist es doch ein Traum?’ Sie war vollkommen durcheinander und wollte nur eins…weg!

„Think of all the fun I've missed, think of all the fellas that I haven't kissed." Die Zuschauer jubelten und Buffy warf kokett ihre Mütze in die schreiende Menge. Sie schüttelte ihre Haarmähne und warf verführerische Blicke in den Zuschauerraum. „Next year I could be just as good, if you'd check out my Christmas list, boo doo bee doo!"

Hat das nicht mal Marylin Monroe gesungen?’, schoss es ihr durch den Kopf, doch dann sah sie, wie sich der blonde Vampir lässig von der Theke abstieß und sich langsam durch die Menschenmenge auf sie zu bewegte. ‚Ich will hier weg! Sofort!’

Aber wieder gehorchte ihr Körper nicht. Eher im Gegenteil. Sie vollführte unglaubliche Turnübungen an der Stange und ihre Stimme wurde vom Gejohle der Männer beinahe vollkommen übertönt.

Fast schien es, als führten Körper und Geist eigene Leben. Und wieder konnte Buffy nur die Augen schließen und hoffen, dass alles hier bald ein Ende hatte und sie einfach aufwachte. Wenn sie sich recht erinnerte, dann war das Lied bald zu Ende. Spätestens dann musste sie aber wach werden! ‚Nein, jetzt! Jetzt sofort!’, schrie ihr Kopf, als sie Spike sah.

Der blonde Vampir stand direkt vor der Bühne, hatte den Kopf auf gewohnte Weise auf die Seite gelegt und wackelte aufreizend mit den Augenbrauen.

Buffy konnte seine Gedanken lesen, beinahe sehen, und ihr wurde heiß und kalt. ‚Weg hier, weg hier, weg hier’, schoss es ihr wieder und wieder durch den Kopf, doch sie tanzte noch immer an der Stange und wirbelte daran rauf und runter.

„Santa baby, forgot to mention one little thing, a ring, I don't mean on a phone, Santa baby, so hurry down the chimney tonight!" Sie schrie die letzten Worte heraus und ihre Hand löste sich wie von Zauberhand von der Tabledance-Stange. Ohne auf das Gejohle der Männer oder irgendwas anderes zu achten rannte sie von der Bühne.

Zumindest versuchte sie es. Sie hatte sich vollkommen in den verschiedenen Vorhängen verheddert und fühlte unerwartet kalte Arme, die sich von hinten um ihren Körper legten.

„Warum hast du es denn plötzlich so eilig?" Es war Spike, und seine heisere Stimme schickte ihr eiskalte Schauer über den Rücken.

„Keine Zeit", murmelte sie wirr. „Ich muss noch…" ‚Aufwachen! Aufwachen!’ Bitte! Jetzt!’, flehte sie, doch es half nichts.

„Ich muss ganz dringend… die Kaffeemaschine! Ich hab vergessen, sie auszuschalten!" Buffy versuchte sich aus der Umarmung des Vampirs zu lösen, doch der lachte nur leise und hielt sie eisern fest. ‚Verdammt! Was ist nur mit mir los? Kaffeemaschine? Bin ich jetzt komplett durchgedreht? Dreh dich einfach um und box ihm eine auf die Nase!’

„Die läuft dir nicht weg", flüsterte er nah an ihrem Ohr und sie zuckte zusammen, als so etwas wie kleine Stromstöße durch ihren Körper flossen.

„Überlaufen", flüsterte sie wieder. „Sie könnte doch überlau…" Warum war sie nur so verwirrt? Und warum reagierte ihr Körper so heftig auf ihn?

„Luv, dann lass sie überlaufen", murmelte er leise und seine Zunge fuhr sanft über ihren Nacken. Er strich ihr das Haar zurück und seine Lippen saugten sanft an ihrem Hals.

Buffy wurden die Knie weich und sie fühlte gerade noch, wie Spike sie umdrehte. Mit einer Hand hob er sanft ihr Kinn und im nächsten Augenblick lagen seine Lippen auf den ihren.

„Lass uns von hier verschwinden", raunte er leise, nachdem er sich von ihr gelöst hatte.

Buffy konnte nicht antworten. Unfähig einen klaren Gedanken zu fassen, ließ sie sich von ihm auf die Arme heben. Das Nächste, was sie wahrnahm, war eine spärlich beleuchtete Garderobe, deren Tür knarrend ins Schloss fiel.

„Luv", raunte Spike heiser und eroberte ein weiteres Mal ihre Lippen. „Du bist die Eine. Nur du…du…"

Jegliches Denken war vorüber. Buffy war gefangen in verwirrenden Gefühlen. „Spike", murmelte sie leise. „Ich liebe dich!"

 

„Buffy? Buffy! Aufwachen, du Schlafmütze!" Dawn kam kichernd ins Zimmer und warf sich auf das Bett.

„Dawnie?", krächzte Buffy. Ihr Körper brannte wie die Hölle und sie fühlte sich ertappt. ‚Immerhin bin ich wach’, dachte sie erleichtert und versuchte sich auf das aufgeregte Menschenkind neben sich zu konzentrieren.

„Wer denn sonst?", lachte ihre kleine Schwester. „Los jetzt. Es ist Weihnachten und wir haben noch so viel vorzubereiten! Hach, ich freu mich schon so auf heute Abend." Sie plapperte munter vor sich hin und sprang vom Bett. „Ob ich wohl…", sie stockte, „du machst ein Gesicht, als hättest du ein Gespenst gesehen", grinste sie nach einem Blick in das verschlafene Antlitz ihrer Schwester.

„So ähnlich", nuschelte Buffy und zog ihre Decke höher.

„Ein Albtraum", meinte Dawn mitfühlend. „Ich hoffe, es war nicht zu gruselig!"

„Nein. Nein! War es nicht, na ja, zumindest…", sie konnte Spikes Küsse noch immer spüren und sie schüttelte sich. „Könntest du… mich alleine lassen? Ich bräuchte einen Moment, um…"

„Sicher", erwiderte Dawn. „Ich habe sowieso noch genügend zu tun", lachte sie. „Außerdem muss ich noch dein Geschenk einpacken." Sie blinzelte verschmitzt und stürmte aus dem Zimmer.

„Verdammt", zischte Buffy, als sich die Zimmertür wieder schloss. ‚Verdammt! Verdammt! Verdammt! Gut, dass Dawnie mich rechtzeitig geweckt hat!’ Allerdings sprach ihr Körper eine ganz andere Sprache.

Sie zitterte noch immer vor Aufregung und das Kribbeln wollte einfach nicht nachlassen. Spike hatte…, sie schloss für einen Moment genießerisch die Augen, riss sie dann weit auf und sprang mit einem großen Satz aus dem Bett.

„Spike hat gar nichts gemacht", murmelte sie leise vor sich hin, doch ihre Gedanken meinten etwas ganz anderes. ‚Hat er doch und es war himml… nein! Nein! Denk an etwas anderes. Jetzt! Sofort!’ Sie atmete bewusst tief ein und aus. ‚Denk an was anderes’, befahl sie sich. ‚An was anderes! An was Kaltes… Duschen!’

Bevor sie es sich anders überlegen konnte, durchquerte sie rasch das Zimmer und riss den Schrank weit auf. Mit fahrigen Fingern fischte sie sich eine alte schlabberige Jogginghose und ein ebensolches Shirt heraus. Alles andere erschien ihr im Moment mehr als unpassend.

„Bevor die Gäste kommen, ziehe ich mich sowieso noch mal um", überlegte sie leise, doch dann riss sie die Augen weit auf. Gäste! Spike war auch eingeladen! Wie sollte sie ihm jemals wieder in die Augen sehen können? Rasch klaubte sie ihre restlichen Sachen zusammen und verschwand im Badezimmer.

                                                                              *******

„Buffy?" Willows leise Stimme riss sie aus ihren Gedanken. Zusammen hatten sie das Haus auf Vordermann gebracht, die Geschenke unter dem Baum verteilt und standen nun in der Küche, um das Festessen vorzubereiten.

„Was denn?", fragte sie und legte eine Orange zur Seite. Man hatte ihr den Obstsalat aufgebrummt. Nun. Eigentlich war sie damit durchaus zufrieden. Immerhin konnte man da nicht viel falsch machen, auch wenn man mit den Gedanken woanders weilte.

„Ist alles okay mit dir?", erkundigte sich die Rothaarige. „Du bist heute schon den ganzen Tag so still!"

„Buffy hatte einen Albtraum", klärte Dawn die Hexe auf.

„Oh", erwiderte Willow und riss die Augen auf. „Einen Jägerinnentraum oder nur…"

„Einen normalen", meinte Buffy und ließ vor Schreck beinahe die Banane fallen, als sie an den Traum zurückdachte. ‚Werde ich diese Gedanken jemals wieder los?

„Nichts Aufregendes? Keine Monster, Dämonen oder ähnliches", bohrte Willow weiter.

„Nein", brummte die Jägerin. „Wirklich nichts Außergewöhnliches. Ein normaler Albtraum."

„Okay", meinte Willow und zuckte mit den Schultern. Sie warf einen Blick in den Ofen, lächelte und seufzte zufrieden. „Alles soweit fertig", erklärte sie dann. „Wir sollten jetzt anfangen, uns umzuziehen. In einer Stunde sind die Gäste da. Wer geht als erstes?"

„Ich", murmelte die Jägerin leise. Sie hatte ihr Werk beendet und räumte die letzten Utensilien in die Spülmaschine. „Hier, nimmst du mal?", sagte sie und drückte ihrer kleinen Schwester die große Schüssel in die Hand. „Das kann solange in den Kühlschrank." Rasch wusch sie sich die Hände ab, nickte ein letztes Mal und eilte aus der Küche. ‚Das kann ja heiter werden’, seufzte sie und lief die Treppe hinauf. ‚Wie soll ich den Abend überstehen? Heilige Nacht? Scheiße! Das wird eine Horrornacht!’

                                                                             *******

Buffy blickte sich verstohlen um. Der Abend war bisher einigermaßen ruhig verlaufen. Man hatte gegessen, gelacht und schlussendlich die Geschenke ausgepackt. Jedermann schien zufrieden, nur sie war nach wie vor aufgeregt. Spike hatte sie ein paar Mal merkwürdig angesehen und sie hoffte, er könnte dieses eine Mal nicht erraten, was in ihr vorging. Für gewöhnlich war er ein wahrer Meister darin, aber jetzt… ‚Bitte nicht!’, dachte sie und lehnte sich weiter nach vorne, um einen Blick in den Flur werfen zu können.

Der Vampir war vor einigen Minuten aufgestanden und verschwunden. Allerdings hatte er sich nicht verabschiedet und deswegen ging sie davon aus, dass er noch irgendwo im Haus war.

„Bin gleich wieder da", murmelte sie, schob sich an ihrer kleinen Schwester vorbei und eilte aus dem Wohnzimmer. ‚Wo ist er abgeblieben?’

Rasch durchsuchte sie die obere Etage, dann die untere und zum Schluss warf sie einen flüchtigen Blick in den Keller. Der Vampir schien wie vom Erdboden verschluckt und sie runzelte die Stirn. Dann wurde ihr klar, wo er war und sie verdrehte die Augen. ‚Darauf hätte ich auch gleich kommen können!’ Sie öffnete die Tür, die von der Küche in den Garten führte und lauschte. Sehen konnte sie ihn nicht, aber hören. Er sang…nein, summte, und ihr wurde heiß und kalt, als sie die Melodie erkannte. Es war genau das Lied, das sie in ihrem verrückten Traum zum Besten gegeben hatte.

„Hey, Luv", meinte er und schaute grinsend um die Hausecke. Er lachte, als er ihr verwirrtes Gesicht sah. „Was? Ich brauche dich nicht zu sehen, um zu wissen, dass du es bist."

„Ich weiß, es ist nur…", murmelte sie, doch dann sah sie ihn entschlossen an. „Das Lied, dass du da gerade…"

„Santa baby", erwiderte er und wackelte mit den Augenbrauen. „Meiner Meinung nach das beste Weihnachtslied überhaupt. Ich hatte heute Nacht einen…, nun, einen netten Traum." Spike lacht laut auf, als sie die Augen aufriss.

„Nein, das kann nicht sein", flüsterte sie verwirrt.

„Was kann nicht sein?", erkundigte er sich nichtsahnend und schnippte den Zigarettenstummel in die Luft. „Dass ich träume? Sicher tue ich das!"

„Nein, das…", sie holte tief Luft. „Du kannst mir nicht zufällig erzählen, was genau du geträumt hast?" Sie versuchte ihre Miene möglichst gleichgültig aussehen zu lassen.

„Könnte ich schon", lachte er. „Aber dann würde ich es auf eine Schlägerei ankommen lassen und es ist Weihnachten. Du weißt schon…", er grinste anzüglich und wippte vergnügt auf und ab.

„Scheiße", murmelte die Jägerin und sackte in sich zusammen. „Es hatte nicht zufällig was mit einer….Tabledance-Stange zu tun?"

„Doch, hatte es und es war…", er stockte und runzelte die Stirn. „Woher weißt du das?", fragte er überrascht und trat näher an sie heran.

„Das kann ich nicht…, ich wollte… und überhaupt", brabbelte sie zusammenhangslos.

In Sekundenbruchteilen stand er vor ihr. „Kaffeemaschine?", flüsterte er, bei der Erinnerung an ihr Gebrabbel in seinem Traum. Vollkommen verblüfft sah er sie vor Schreck den Mund aufreißen. „Scheiße! Du hattest den gleichen…" Er zog sie an sich und seltsamerweise ließ sie es zu. Langsam hob er ihr Kinn an. „Buffy, das ist… Verdammt! War das echt? War das… dein Ernst? Du hast etwas zu mir gesagt und ich…" Seine Stimme war eindringlich und er sah ihr fest in die Augen.

„Ich weiß nicht, was das war! Verdammt!", schimpfte sie und befreite sich aus seiner Umklammerung. „Was immer es war, so geht das nicht und überhaupt…"

Bevor sie reagieren konnte, hatte er sie erneut in die Arme gezogen und seine Lippen verschlossen ihren Mund. Wie schon zuvor im Traum wurden ihre Beine weich und sie seufzte leise, als der Vampir von ihr abließ.

„Spike! Das geht nicht", flüsterte sie leise. „Du weißt es … es geht nicht. Du bist ein…"

„Buffy, nur dieses eine Mal! Sei einmal ehrlich! Was du in dem Traum zu mir gesagt hast, du weißt schon… das, bevor ich dich in die Garderobe… Es war nur ein Traum, aber es war…wirklich." Er hielt sie eisern fest und zwang sie, ihn anzusehen.

Die Jägerin sackte endgültig zusammen. Er hatte Recht und das wusste er ebenso wie sie selbst. Es hatte keinen Zweck, mehr dagegen anzukämpfen. Sie führte diesen Kampf schon viel zu lange und es war aussichtslos. Sie würde ihn niemals gewinnen. „Ich…", sie konnte nicht sagen warum, aber ein breites Lächeln legte sich auf ihr Gesicht. „Keine Zeit", murmelte sie. „Du weißt schon, die Kaffeemaschine ..." Buffy stellte sich auf die Zehenspitzen, ihre Hände verknoteten sich in seinem Nacken und sie blinzelte ihn an. „Sie könnte überlaufen."

„Luv, dann lass sie überlaufen", erwiderte er glücklich lächelnd und seine Lippen legten sich auf ihre.

                                                                         *******

Willow stand an der Terrassentür, blickte angestrengt nach draußen und nickte wissend.

„Was gibt es denn da zu sehen?", erkundigte sich Tara, die ihrer Geliebten leise gefolgt war. Sie reckte sich und versuchte einen Blick auf das zu erhaschen, dass die Rothaarige so brennend zu interessieren schien. „Oh", murmelte sie, nachdem die Buffy und Spike entdeckt hatte. „Sie haben es also endlich begriffen."

„Na ja", gestand Willow. „Ich habe ein wenig nachgeholfen."

„Willow", schimpfte Tara leise. „Du kannst doch nicht…"

„Es war nichts Großes", unterbrach die Rothaarige entschuldigend und wandte sich um. „Kein mächtiger Zauber oder so. Ich habe die beiden nur gemeinsam träumen lassen. Den Rest haben sie alleine gemacht."

„Träumen? Du meinst einen richtigen Traum?"

„Ja", grinste Willow und zog ihre Geliebte von der Tür weg. „Du weißt ja, wie sehr Buffy dagegen angekämpft hat. Ich konnte es einfach nicht mehr mitansehen und deshalb…"

„…hast du Santa Clause gespielt", führte die blonde Hexe den Satz weiter.

Willow lächelte verlegen. „So ähnlich. Komm, lass uns zu den anderen zurückgehen. Nicht, dass die beiden da draußen jetzt gestört werden." Lächelnd griff sie die Hand ihrer Freundin und zusammen verließen sie die Küche.

 

 

Ende