
Titel: Evil deeds
Autor: Silentthunder
Inhalt: Spike in bester Laune
Altersfreigabe: keine
Teile: 1
Beta: Indiansummer
Storypic: Indiansummer
Hauptcharakter(e): Buffy/Spike
Evil Deeds
„Das wird dich einiges kosten!", grinste der Vampir hinterlistig, wischte sich das Blut von der aufgeplatzten Lippe und schmierte es dann in seine schwarze Jeans.
„Wie kommst du auf die dämliche Idee?", erwiderte sein Gegenüber und blickte ihn neugierig an.
„Weil ich dich gerade gerettet habe", erwiderte er einfach und sein Lächeln wurde um eine Spur hinterhältiger. „Sonst könnte ich es mir anders überlegen und den nächsten Jäger deines Vaters auf die richtige Spur bringen."
„Nur aus diesem Grund hast du mir geholfen, richtig?", fauchte die Grolmyrn-Dämonin ihn an. „Was willst du von mir?"
„Tja, so genau habe ich mir das noch gar nicht überlegt", lachte Spike sie fies an. „Ich weiß nur eins, eure Rasse hat eine Menge Ahnung von Magie. Überrasch mich einfach!"
Die Grolmyrn bleckte ihre grob gezackten, gefährlichen Zähne, doch der Vampir blickte sie nur müde lächelnd an und winkte ab. „Lass es! Das kann ich besser!"
„Was hast du dir als Belohnung denn so vorgestellt?", gab die Dämonin schließlich nach und ließ ihre breiten Schultern hängen.
„Keine Ahnung, irgendetwas Nettes!"
Sie kramte in ihrer, aus grobem Stoff zusammengeflickten Tasche, zog etwas heraus und blickte es einen flüchtigen Moment überlegend an. Fast unmerklich schüttelte sie den Kopf und ließ es zurück fallen. Ein Lächeln legte sich auf das, von Warzen entstellte Gesicht der Grolmyrn und sie streckte dem Vampir ein kleines Glas entgegen, in dem drei grüne Kügelchen umherrollten.
„Was zur Hölle ist das?", fragte Spike misstrauisch, nahm ihr das Fläschchen aus der Hand und begutachtete es misstrauisch.
„Nun, das kann dich unsichtbar machen. Nach menschlicher Zeitrechnung jeweils für 3 Stunden. Ich denke, du als Vampir wirst es bestimmt gut nutzen können."
„Ist klar, ich schluck jetzt eine dieser ekligen Schleimpfropfen und bin im nächsten Moment Staub! Für wie dämlich hältst du mich eigentlich?", erwiderte der Vampir, verzog genervt das Gesicht und hielt ihr das Glas wieder hin.
„Glaub es, oder lass es! Etwas Anderes wirst du von mir nicht bekommen", fauchte die Dämonin und löste sich Sekunden später in Luft auf.
„Verflucht!", schrie Spike und trat dem, noch immer bewusstlos auf dem Boden liegenden Dämon kräftig in die Rippen. „Ich lass mir fast den Kopf abbeißen und bekomme als Belohnung schimmelige, kleine, eklige, widerlich schrumpelige Kaubonbons!"
Wieder betrachtete er das Glas in seiner Hand, schüttelte dann genervt den Kopf und ließ das kleine Fälschen in seine Manteltasche gleiten. ‚Scheiße, verdammte! Und immer noch habe ich diesen dämlichen Chip im Schädel. Warum zur Hölle hab ich nicht von ihr verlangt, das Mistvieh zu entfernen?’
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Stunden später starrte der blonde Vampir in seinen uralten Fernseher, setzte die Flasche Whiskey, die er einem besoffenen Penner abgenommen hatte, an die Lippen und trank in großen Zügen. Sein Blick wanderte einige Zentimeter höher auf das Glas der Grolmyrn und er schüttelte wieder den Kopf.
‚Was, wenn es tatsächlich unsichtbar macht, dieses komische widerliche Zeugs? Ach Quatsch, wird es nicht, eher wird es dich umbringen! …Du bist schon tot! Was kann dir schon groß passieren.’
Er unterbrach seine Gedanken, stand auf und griff nach dem Fläschchen. Erneut setzte er den Whiskey an den Mund und trank, während er misstrauisch die grünen Kügelchen begutachtete. „Tja, was kann schon groß passieren?’, überlegte er wieder. ‚Schlimmer, als mit Chip leben zu müssen, kann auch Staub nicht sein!’
Er stellte die Flasche mit der brennenden alkoholischen Flüssigkeit auf den Fernseher und zog den Korken aus dem Hals des Fläschchens. Langsam ließ er sich eine der Pillen in die Hand rollen, zuckte dann noch einmal mit den Schultern und warf sie sich in den Mund. Er spülte mit einem großen Schluck Whiskey nach, verzog angewidert das Gesicht und wartete gespannt auf eine Reaktion.
„Na super!", meckerte er wenige Minuten später. „Absolut widerlicher Geschmack und das war es dann!" Spike schüttelte den Kopf und setzte wieder die Flasche an, um auch den Rest der goldenen Flüssigkeit in seine Kehle laufen zu lassen.
„Verflucht!", zischte er und ließ vor Schreck das schwere Glas auf den Boden fallen. Die Hand, die eben noch die Flasche gehalten hatte war nicht mehr sichtbar. Er blickte auf seine Füße und stellte begeistert fest, dass seine Beine schon bis zu den Knien unsichtbar waren. ‚Mal richtig klasse’, feixte er. ‚Sogar die Klamotten, die ich anhabe verschwinden spurlos.
Der Vampir beobachtete gutgelaunt, wie Stück für Stück sein Körper verschwand. ‚Hm, die Frage ist nur, wann ist auch mein Kopf unsichtbar ist?’, überlegte er. ‚In den Spiegel kann ich wohl schlecht gucken! Ach, was soll’s. Werde ich wohl gewahr, wenn die Menschen nett schreien, wenn ich ihnen begegne!’
Bester Laune schnappt er sich seinen Mantel und schlüpfte hinein, musste aber feststellen, dass dieser nicht unsichtbar wurde. „Kein Problem", grinste er hinterhältig. „Wer braucht schon einen verfluchten Ledermantel! Verdammt! Das wird ein Spaß!"
Er öffnete die Tür zu Gruft, blickte einmal hinauf in den wolkenlosen Sternenhimmel und machte sich auf den Wag in die Stadt. Am Eingang des Friedhofs kam ihm die Jägerin entgegen, die scheinbar gerade auf dem Weg zu ihm war. Genervt blieb er stehen, überlegte sich einen Spruch den er ihr an den Kopf werfen konnte und sah sie zu seiner Verwunderung wortlos an ihm vorübergehen.
Buffy blieb nach einigen Metern kurz stehen und blickte sich mit einem verwunderten Gesichtsausdruck fragend um. Dann zuckte sie mit den Schultern und steckte den Holzpflock, den sie sicherheitshalber schon aus ihrer Jackentasche gezogen hatte, zurück an seinen Platz.
Spike grinste über beide Ohren, deutete mit der Hand eine wüste Geste an und setzte dann seinen Weg in die Stadt fort. Auf dem Weg in die City hatte er es sich nicht nehmen lassen einigen Passanten einen gehörigen Schrecken zu verpassen. Er war vorsichtig nah an sie herangeschlichen und hatte ihnen ein lautes „Buh" ins Ohr geschrieen. Eine Frau mittleren Alters war vor Schreck über einen Meter hoch in die Luft gesprungen und der Vampir hatte lauthals gelacht und applaudiert. ‚Die wird ihr Haus nie wieder verlassen’, hatte er triumphierend überlegt und sich an den nächsten Spätaufbleiber angeschlichen.
Anderthalb Stunden später war er in mehreren Drugstores gewesen, hatte die Kassen geplündert und den meist jungen Verkäufern die Schrecken ihres Lebens verpasst. So langsam jedoch machte alles keinen wirklichen Spaß mehr. Er hatte genug Geld, um für Monate damit über die Runden zu kommen und so viele Zigarettenschachteln, wie er in seinen Taschen unterbringen konnte. ‚Nächstes Mal zieh ich den verdammten Mantel vorher an! Mistigen kleinen Hosentaschen!’
Ein kurzer Besuch im Krankenhaus hatte ihn mit Blutvorräten für die nächsten Tage versorgt und gelangweilt machte er sich auf den Rückweg zu seiner Gruft. Sein Zeitgefühl sagte ihm, dass er noch ungefähr eine Stunde hatte bevor er wieder sichtbar wurde, der Sonnenaufgang allerdings käme einige Minuten früher. ‚Würde mich wirklich interessieren, ob ich in diesem Zustand in die Sonne kann! Was soll’s, ich probiere es gleich aus, mehr als ein paar angesengte Finger werden es nicht!’
Er brachte seine Beute in die Gruft, verstaute das Blut im Kühlschrank und stellte sich dann, lässig an die Außenwand angelehnt, an die kalte Steinmauer seiner Behausung.
Spike kramte eine Zigarette und sein Feuerzeug aus der Hosentasche, zündete sie sich damit an und sog den Rauch tief in seine tote Lunge. Der Himmel verfärbte sich langsam und er unterdrückte den starken Drang sich in Sicherheit zu bringen. Mit gemischten Gefühlen starrte er auf den Sonnenaufgang und hielt seine unsichtbare Hand in den ersten Sonnenstrahl. Es kribbelte und er hatte das Gefühl, das hunderte von Ameisen über seine Haut liefen, aber das war auch alles. ‚Hah! Keine verdammten Flammen!’, beglückwünschte er sich selbst. „Und jetzt werde ich mir überlegen, was ich Nettes machen kann!"
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Böse grinsend und mit einem teuflischen Plan wachte Spike einige Stunden später auf. Behände sprang er aus dem Bett, kletterte die Leiter in den oberen Teil der Gruft hinauf und warf einen Blick aus dem kleinen, völlig verdreckten Fenster.
Sein Grinsen wurde teuflisch und seine Augen weiteten sich vor Vorfreude. Der Vampir öffnete den Kühlschrank, nahm eine der Blutkonserven heraus und goss den Inhalt in eine Tasse. Er öffnetet die Mikrowelle, stellte sein Frühstück hinein und griff nach dem Mantel, den er am Abend zuvor auf dem Sessel liegen lassen hatte. Rasch schlüpfte er hinein, nahm das Fläschchen mit den Pillen vom Fernseher und ließ sich die zweite Kugel in die Hand rollen.
Er öffnete die Mikrowelle, die ihn mit einem kurzen „Ping" aus seinen Tagträumen holte und hoffte, dass jedenfalls das Blut den abartigen Geschmack der kleinen Pille überdecken konnte. Spike wurde schnell eines Besseren belehrt und verzog erneut angewidert das markante Gesicht.
Er warf sich in seinen Sessel, zündete sich eine Zigarette an und sah seinem Körper belustigt beim Verschwinden zu. ‚ Na denn wollen wir mal!’, grinste er wenige Minuten später in sich hinein. ‚Ja!!!
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Spike fand Xander, auf der von dem Dunkelhaarigen so gehassten Baustelle vor, und schlich sich lautlos an den Ahnungslosen heran. Er konnte sich nicht verkneifen ihm auf die Schulter zu tippen und sich über das dumme Gesicht zu freuen, das Xander machte, weil er niemand entdecken konnte.
‚Ach guck mal, der Bauplan’, grinste Spike hinterhältig, nahm Bleistift und Lineal und zog, während alle Anwesenden anderweitig beschäftigt waren, ein paar zusätzliche Striche. Dann lehnte er sich neugierig wartend an einen der Bauwagen.
„Sag mal Xander", meinte ein Arbeiter Minuten später. „Kann es sein, das wir den Kamin an der falschen Stelle gebaut haben?"
„Nein, wie kommst du darauf? Der Bauplan sagt eindeutig…"
„Ganz genau, der Bauplan sagt eindeutig: Der Kamin soll ins Schlafzimmer!", unterbrach der Kollege und tippte mit dem Finger wild auf die Zeichnung.
„Das kann nicht sein… Das darf nicht sein… Ach du Scheiße, wie konnte das passieren?" Xander hatte seinen Schutzhelm abgenommen und kratzte sich verwundert am Kopf, während er den Bauplan studierte. „Hast du das gesehen?", wandte er sich jetzt fragend an den hinterhältig lächelnden Arbeiter. „Ins Schlafzimmer soll noch ne Haustür!"
„Vielleicht hat ja der Hausherr seine Meinung geändert und die Pläne verändert", erwiderte der Angesprochene und zuckte mit den Schultern.
„Das kann nicht, dann hätte man mir doch Bescheid gesagt!" Durcheinander wollte er nach seinem Handy greifen, das eben noch neben der Zeichnung auf dem Tisch gelegen hatte. „Hat jemand mein Telefon gesehen?", wandte er sich an die mittlerweile versammelte Mannschaft.
Alle Anwesenden schüttelten die Köpfe und sahen ihn verblüfft an. „Was sollen wir jetzt machen?", fragte einer aus der Gruppe und wartete gespannt auf die Antwort.
„Ich fahr mit dem Wagen zum nächsten Münztelefon und werde mir das mit der Planänderung nachfragen. Ihr macht am besten eine Pause, bevor noch mehr falsch läuft." Xander durchwühlte seine Hosentaschen, dann die Taschen seiner Weste und wandte sich wieder an seine Kollegen. „Hat jemand von euch zufällig meine Autoschlüssel gesehen?"
„Pass auf, dass du nicht noch deinen Kopf verlierst", rief ihm ein Arbeiter zu und die Gruppe brach in höhnisches Gelächter aus.
„Ja, Xander! Oder etwas noch wichtigeres, wie zum Beispiel dein Auto!"
„Ha ha! Wie kommst du darauf?", fragte der Dunkelhaarige genervt. Er hatte keinerlei Lust sich noch länger zum Affen zu machen.
„Na, weil deine Karre nicht mehr an dem Platz steht, an dem du sie heute Morgen geparkt hattest!"
„Okay, das reicht jetzt! Wer von euch hat mein Auto weggefahren?", schimpfte Xander böse, nachdem er auf die leere Stelle auf dem Parkplatz geblickt hatte.
Die Bauarbeiter schüttelten verwundert die Köpfe und einer deutete ihm mit einer kurzen Handbewegung an, er sei nun völlig übergeschnappt.
Xander stand wie angewurzelt vor dem kleinen Tischchen und verstand die Welt nicht mehr. Er blickte ins Leere und seine Gedanken überschlugen sich geradezu. ‚Wenn heute noch etwas daneben geht, dreh ich durch!’
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Pünktlich, zum allabendlichen Treffen der Scoobies, fand sich Spike in der Magic Box ein.
Buffy blickte ihn überrascht an und fragte, warum er so gute Laune habe?
Der Vampir hatte sie als Antwort nur müde angelächelt und mit den Schultern gezuckt. Er warf sich auf einen der Stühle und wartete gespannt auf Xanders Ankunft.
Keine fünf Minuten später klingelte die kleine Glocke an der Tür erneut und der Dunkelhaarige schlurfte mit bleichem Gesicht und hängenden Schultern in den Verkaufsraum.
„Xander", rief Anya besorgt, löste sich widerwillig von ihrem Kassenbuch und ging langsam auf ihn zu. „Was ist mit dir?"
„Stimmt, was hast du?", fragte Buffy neugierig und trat neugierig näher.
„Das wollt ihr gar nicht wissen", seufzte Xander und blickte seine versammelten Freunde an.
„Natürlich wollen wir das wissen", sagten Tara und Willow wie aus einem Mund und lächelten sich an.
„Okay, ich hab’s aufgeschrieben", erwiderte Xander und seufzte schwer. „Ich wollte ja nichts vergessen." Er überreichte seiner Freundin einen zusammengefalteten Zettel und ließ sich dann müde auf einen Stuhl fallen.
Anya öffnete das Papier, blickte kurz drauf und sah Xander fragend an. „Das alles ist dir heute geschehen? Oh mein Gott!" Sie räusperte sich und begann zu lesen.
„Bauplan falsch, Handy weg, Autoschlüssel weg, Auto weg… Das Auto ist weg?", unterbrach sie sich und starrte den Dunkelhaarigen grimmig an.
„Lies weiter", grummelte dieser nur und winkte mit der Hand ab.
„Okay. …Größen und Längenmaße falsch, Farbeimer umgekippt und mit dem falschen Etikett versehen. Sämtliche Schrauben, Muttern und Nägel in einer großen Wanne wieder gefunden…"
„Ach ja, das war nett", unterbrach Xander sie seufzend. „Zwei Leute werden zwei Tage damit beschäftigt sein das wieder zu sortieren."
„…die Schrauben des Baugerüsts gelöst (zusammengebrochen), Schlüssel vom Toilettenhäuschen weg, lustige weiße Farbe auf dem teuren Marmorboden des zukünftigen Badezimmers, merkwürdige Löcher in allen Fenster und Türrahmen, schwebende Dachpappe, der Vorschlaghammer auf dem Fuß, sämtliche Sägeblätter nicht wieder auffindbar, offene Farbeimer die überall runterfallen, Stecker für die elektrischen Geräte abgeschnitten, Werkzeuge, die ein nettes Muster im frisch betonierten Flur bilden…
„Oh mein Gott, Xander", unterbrach Willow mitfühlend Anyas monotonen Vortrag und legte ihrem Freund eine Hand röstend auf den Arm. „So viel Unglück kann man gar nicht haben."
Buffy blickte den Vampir, der scheinbar alle Mühe hatte nicht laut loszulachen, mit zusammengekniffenen Augenbrauen an. So ganz traute sie der Situation nicht und sie fragte sich, warum der Vampir scheinbar so guter Laune war. Doch Spike zuckte nur mit den Schultern, blickte ihr fragend ins Gesicht und deutete absolute Harmlosigkeit an.
„Ich lese dann mal weiter", meinte die Ex-Dämonin einfach. „…Auto, Handy und Schlüssel wieder gefunden. Schlüsselbund und Handy im verschlossenen Fahrzeug, das zufällig auf einem Behindertenparkplatz stand, mit jeder Menge bunter Knöllchen unter dem Scheibenwischer, Reparaturkosten für defektes Autofenster (ich musste ja irgendwie rein), Wohnungstürschloss ausgetauscht (Kosten für den Mann vom Schlüsseldienst), Brühwürfel im Duschkopf, eine tote Ratte im Kühlschrank und den Kopf gestoßen an einem der Küchenschränke, der mir entgegenkam als ich mir ein Glas nehmen wollte…"
Anya knüllte den Zettel zusammen und Zorn stand ihr ins Gesicht geschrieben. „Hast du eine Ahnung, was uns dein blöder Tag kosten wird?"
Xander sackte, wenn es denn möglich war, noch ein kleines Stück tiefer in sich zusammen. Mit einer ähnlichen Reaktion seiner Freundin hatte er schon gerechnet. Allerdings hoffte er auf die Hilfe seiner Freunde und blickte Buffy bittend an.
Sofort begann ein heftiges Streitgespräch, Buffy, Willow und Tara unterstützten den Dunkelhaarigen nach Kräften und die Ex-Dämonin rechnete im Kopf aus, was sie die Reparaturen und der Neukauf einiger Dinge kosten würden.
Der Vampir sah sich die Szene hinterhältig lächelnd an, winkte allen noch einmal zum Abschied und verschwand mit wehendem Mantel aus dem Zauberladen. ‚Die drei Stunden haben sich wirklich gelohnt’, überlegte er gut gelaunt und machte sich auf den Weg in seine Gruft.
‚Ich denke, als nächstes ist die Jägerin dran. Mal gucken, was mir für sie Schönes einfällt! Die Rache habe ich mir verdient!’, er öffnete die Tür seiner Behausung und sah auf Clem, der gerade die letzte der kleinen grünen Kugeln schluckte.
„Hey Spike", begrüßte der Dämon seinen Freund. „ Ich habe mir gerade eine von deinen Halsschmerztabletten genommen. Ich hoffe es ist nicht schlimm, war nur noch eine drin."
Sprachlos starrte er den faltigen Dämon an, fasste sich an den Kopf und schüttelte ihn dann genervt. ‚Tja, das war es wohl mit meiner Rache’, dachte er wütend. ‚Wäre ja auch zu schön gewesen!’
Dann aber lächelte er auf gewohnt fiese Art und strahlte sein Gegenüber an. „Nein, kein Problem!"
‚Ich werde meine Rache bekommen, auf die eine oder Art und Weise. Jawohl!’, überlegte er, schritt auf seinen Freund zu und klopfte ihm auf die Schulter. „Clem, könntest du mir da einen winzig kleinen Gefallen tun…?"
Ende