Titel: Dwarfwars
Autor: Silverbird & Silentthunder
Inhalt: Eine verrückte Idee und eine noch verrücktere Umsetzung!
Altersfreigabe: keine
Teile: 4
Beta: Lorias
Storypic: Silentthunder
Hauptcharakter(e): Angel/Spike

 

Anmerkung der Autorinnen:

Diese Geschichte hat als „Kampf" begonnen, allerdings gibt es hierbei keine Gewinner oder Verlierer. Wir haben diese Story *gegeneinander* geschrieben, wenn man es denn so ausdrücken kann. Es war eine verrückte Idee und es hat Spaß gemacht, sie auszuführen.

Ein Autor hat begonnen und der andere musste mit dem weitermachen, was der vorherige Schreiber ihm überlassen hat. Es war nicht immer einfach und wer die Geschichte verfolgt, weiß, was gemeint ist.

Das Einzige, was von Anfang an feststand, war das Pairing. Der Rest sind lustige Ideen und die hoffentlich spaßige Umsetzung.

Wir möchten noch einmal betonen, dass es hierbei nicht darum geht, herauszufinden, wer von uns besser ist, oder die besseren Ideen hatte. Es ist aus Spaß heraus geboren und genau das ist es, was es uns bereitet hat.

Silverbird & Silentthunder

 

 

Dwarfwars

 

Teil1

(von Silentthunder)

Leise rüttelte der scharfe Westwind an den Fensterscheiben und Spike zog sich die wärmende Bettdecke bis über die Ohren. Es war viel zu gemütlich im warmen kuscheligen Bett, und das Bettzeug duftete noch herrlich nach seiner großen Liebe. Angel! ‚Nein, lieber gar nicht daran denken’, befahl er sich, als seine Gedanken zu den vergangenen Stunden zurückeilten. Das brachte ihn bloß wieder auf Ideen, die alleine so schlecht durchführbar waren.

Und da er nun mal alleine war in dem großen, kuscheligen… ‚Halt. Lass es!’, befahl er sich und versuchte seine Aufmerksamkeit auf etwas anderes zu lenken. Aber so sehr er sich auch anstrengte, es waren immer die gleichen Gedanken, die durch seinen Kopf schwebten. ‚Nachher’, schwor er sich. ‚Und dann lass ich ihn für Stunden nicht wieder raus aus dem Bett!’

Warum überhaupt war der große, dunkelhaarige und gut aussehende Vampir schon wieder aufgestanden? Soweit Spike wusste, gab es keine dringlichen Angelegenheiten, die die Monsterjagd betrafen. Und warum konnte er sich nicht daran erinnern, dass sein Geliebter gegangen war? Warum hatte er nicht gemerkt, dass Angel aufgestanden war? Fragen über Fragen!

Na ja, Aufstehen war nicht wirklich etwas für ihn, das gab er nur allzu gerne zu. Vor allem, wenn er man der Nacht vorher zu tief ins Glas geschaut hatte. Oder wie man bei ihm treffender sagen konnte, zu tief in die Flasche. Und er hatte sehr tief in die Flasche geschaut. Ein verschmitztes Lächeln legte sich auf sein Gesicht. ‚Aber das hat mich nicht davon abgehalten, Angel ordentlich durchzuvö… Halt! Nicht schon wieder! Denk an was anderes! An was denn nur? Lorne!’

„Der grüne Chaot", grinste er. „Was kann ich dafür, wenn er unbedingt seine alten Whiskeyvorräte loswerden will?", murmelte er leise unter der Bettdecke. „Er mag ja eine Menge wissen, dieser komische Halunke, aber von teurem Alkohol hat er keinen blassen Schimmer." Spike grinste und verzog gleich darauf das Gesicht. „The day after", schimpfte er leise, hielt sich den schmerzenden Kopf und schälte sich aus dem Bett. „Dann eben duschen. Und wenn ich das überlebt habe, dann werde ich mal nachsehen, was Angel so treibt." ‚Warum ist der eigentlich schon wieder fit? Bloody Hell! Und warum bin ich es nicht?’

Eine halbe Stunde später schlenderte der blonde Vampir vergnügt die Treppe hinunter, blieb dann verwundert stehen und linste über die Brüstung. Eine merkwürdig quakende Stimme drang zu ihm hoch und er zog verwundert die Augenbrauen hoch. Es hörte sich beinahe so an, als würde Donald Duck unten in der Halle stehen und wie ein Rohrspatz schimpfen.

Spike reckte sich weiter über das Geländer und sah gerade noch eine rote Mütze verschwinden.

„Wir werden sehen", schimpfte Angel wütend und Spike wunderte sich über die Schärfe in den Worten seines Geliebten.

„Ja! Werden wir", meckerte die piepsige Stimme zurück, bevor sie endgültig verschwand.

Nach wie vor verwundert starrte Spike auf das Geschehen einige Meter unter ihm. ‚Zur Hölle! Was war jetzt das?’, fragte er sich und eilte die letzten Meter herunter. Er war neugierig. Mehr als das! Es geschah nicht unbedingt oft, dass sich ein Feind direkt an Angel wandte und Spike grinste schon vor Vorfreude auf die Unterbrechung seiner Langeweile. Schon seit mehreren Wochen war kaum etwas zu tun und die Crew langweilte sich so, dass sie über die wenigen Aufträge stritten.

Eine nette Schlägerei… Das hätte mal wieder was’, überlegte Spike und zuckte dann mit den Schultern. In wenigen Augenblicken würde er herausfinden, was hier los ist.

                                                                       *******

„Was bilden die sich ein?", zischte Angel und sah Wesley an, als wäre er an der Situation schuld.

„Ich habe keine Ahnung", erklärte dieser und zuckte hilflos mit den Schultern. Er hob abwehrend die Hände und ging sicherheitshalber einige Schritte zurück. „Ich wusste nicht einmal, dass du Ärger mit ihnen hast." Verwundert räusperte sich der ehemalige Wächter und zuckte dann mit den Schultern. „Bis vor einer Viertelstunde wusste ich nicht einmal, dass sie wirklich existieren. Ich hielt die ganzen Geschichten darüber immer für einen Mythos."

Gunn lachte verschmitzt. „Aber ich habe mich jetzt nicht verguckt, oder? Das war tatsächlich ein Gartenzwerg mit einer roten Mütze?" Er lehnte sich gemütlich an den Tresen und wartete gespannt auf die Erklärung, die der dunkelhaarige Vampir von sich geben würde. Gunn hatte ja schon so einiges erlebt, seitdem er diesem komischen Monster-Dämonen-Vampire- Vernichtungsclub beigetreten war, aber das hier übertraf einiges. Vor allem schien es lustig zu werden. „Ein Gartenzwerg?", wiederholte er gutgelaunt.

„Ein Zwerg", knurrte Angel böse. „Aber kein Gartenzwerg!" Er konnte die ganze Angelegenheit nicht so locker nehmen, wie seine Kollegen. Für ihn war die Sache sehr ernst. Sehr ernst! Und er hatte nicht die geringste Idee, wie er da wieder herauskommen sollte.

„Und warum ist er hier und steht nicht irgendwo in irgendeinem dämlichen Vorgarten?", grinste Spike, der lautlos zu den anderen getreten war.

„Das ist nicht witzig", fauchte Angel und drehte sich zu ihm um. „Die machen mir das Leben schwer. Und das ist der harmloseste Ausdruck, den ich dafür verwenden konnte!"

„Warum?", meinte Spike. „So was essen wir gewöhnlich zum Frühstück!"

„Dieses Mal nicht!", knurrte der Dunkelhaarige und seine Augenbrauen zogen sich zornig zusammen. „Hast du auch nur die geringste Ahnung, was diese kleinen Mistviecher für Ärger machen können?"

 

So *ggg* Das ist mein Anfang. Viel Spaß damit!

 

(von Silverbird)

Spike verdrehte die Augen. „Huhu, jetzt hab ich aber Angst." Der blonde Vampir begann, übertrieben zu zittern. „Was kann dieses Rumpelstilzchen schon groß gegen zwei Meistervampire, wie wir es sind, ausrichten? Also hör auf zu schlottern und vergiss den Wichtel. Oder noch besser, wenn er das nächste Mal auftaucht, pack ihn in einen Karton und schick ihn zu Schneewittchen zurück, damit sie dem Knirps den Hosenboden strammzieht."

„Schneewittchen?" Angel war seine Verwirrung anzusehen und stirnrunzelnd schaute er Spike an.

Der seufzte theatralisch. „Sieben Zwerge? Wald? Böse Stiefmutter? Vergifteter Apfel? Jetzt sag bloß, du kennst das Märchen der Gebrüder Grimm nicht. Das ist ein Lehrbuch für jeden ordentlichen Vampir, Kumpel. Folter und Qualen auf subtilste Weise. Okay, ich gebe zu, es fließt kaum Blut, bis auf das des Rehs, weil der Jäger ihm das Herz rausschneidet. Aber man kann nicht alles haben. Na egal, zurück zum Zwerg. Im Grunde sind die Wesen harmlos, soweit ich weiß, also wo liegt dein Problem?"

„Halt die Klappe, Spike, wenn du nicht weißt, wovon du redest. Dieser Zwerg ist 870 Jahre alt und hat mehr Macht, als du dir vorstellen kannst", entgegnete Angel genervt und seufzte tief.

„Woher kennst du den Wichtel überhaupt?" Nicht wirklich interessiert hob Spike die leere Kaffeekanne hoch und starrte missmutig drauf. „Shit, gibt es keinen Kaffee heute? Das ist wohl das Mindeste nach meiner Leistung heute Nacht."

„SPIKE!"

„WAS? Warst du mit meiner Leistung nicht zufrieden? Deinem Geräuschpegel nach zu urteilen, würde ich sagen, du warst mehr als..." Mit einer Geschwindigkeit, die mit bloßem Auge nicht erkennbar war, hatte Angel Spike erreicht und packte ihn an der Kehle. „Noch ein Wort, Childe, und du schläfst die nächsten Wochen im Keller. Verstanden?", knurrte Angel eindringlich und so leise, dass nur Spike es hörte.

Der blonde Vampir nickte zustimmend, denn die Aussicht, im Keller zu nächtigen, behagte ihm gar nicht. Abgesehen davon, dass es dort unten kalt, feucht und äußerst ungemütlich war, wimmelte es auch noch vor Ungeziefer und Ratten. Absolut kein annehmbarer Tausch mit Angels kuscheligem Bett. Okay, warm war es da auch nicht, zumindest nicht, bevor sie sich gegenseitig aufwärmten. Dann allerdings wurde es heiß, sehr heiß. Spike musste bei dem Gedanken grinsen, machte aber sofort ein ernstes Gesicht, als Angel erneut warnend knurrte.

„Ähm..., sollten wir nicht Nachforschungen wegen unseres ...Besuchers anstellen, um uns gegebenenfalls wappnen zu können?", meldete sich Wesley zu Wort, in der Hoffnung, die beiden Streithähne auf diese Weise abzulenken.

Zumindest Gunns Aufmerksamkeit konnte Wes erringen, der bemerkte: „Ja Mann, könnte sein, dass der Zwerg mit seiner Truppe auftaucht, dann ist es besser, wir wissen, wie wir ihn bekämpfen können."

Angel hatte Spike inzwischen losgelassen und lief unruhig in der Lobby hin und her. Mit Sorgenfalten auf der Stirn versuchte er nachzudenken, als Spike wieder etwas einwarf.

„Jepp, kämpfen ist immer gut. Dieser Zwerg muss ja eine Schwachstelle haben. Was für Kräfte hat der Gnom überhaupt? Und, was mich natürlich noch mehr interessiert; was zur Hölle hast du angestellt, dass der Kleine so sauer auf dich ist? Ihm die Zipfelmütze geklaut?" Spike lachte leise vor sich hin und Angels Gesicht wurde immer mürrischer, da auch Gunn nicht an sich halten konnte und einwarf: „Oder hast du dich an Schneewittchen rangemacht?"

„Was ist das hier, ein Kindergarten?", brüllte der dunkelhaarige Vampir ungehalten. „Auch, wenn ihr das witzig findet, glaubt mir, wenn ich euch sage; wir haben ein ernstes Problem."

 

Tja, Silent, jetzt erzähl mal welches. *gg *

Teil2

(von Silentthunder)

Ach, du meine Güte! Da hast du dir aber was einfallen lassen… Sehr fies, wie ich bemerken darf! *Fieberhaft nach Schokolade suche, brauche dringend Nervennahrung* Dann will ich mal hoffen, dass ich das kontern kann (oder was auch immer).

 

„Das war alles nur ein dummer Zufall", brummte Angel missmutig. „Es war niemals meine Absicht…, hätte ich gewusst…, brennender Bart…", er stockte, unterbrach seine Wanderung und verzog das Gesicht.

„Meine Güte", nörgelte Spike und rollte mit den Augen. „Jetzt lass mal diese Weicheispielerei und benimm dich wie der Meistervampir, der du eigentlich bist", schimpfte er zornig. „Das kann man ja nicht mit ansehen! Diese Waschweibscheiße kannst du dir echt sparen! Und deine bösen Blicke helfen dir jetzt auch nichts", murrte er, nachdem ihm sein Sire giftige Blicke zugeworfen hatte. „Zur Hölle noch mal, jetzt erzähl schon endlich!"

„Ehrlich gesagt, würde es mich auch brennend interessieren", gestand Gunn und hob die Arme. „Entschuldige die Wortwahl, war keine Absicht."

„Es war alles nur ein dummer Zufall", wiederholte Angel mit bitterbösem Gesichtsausdruck. „Es war zu der Zeit, als ich meine Seele…ihr wisst schon. Verdammt! Es war nicht gerade einfach für mich und ehrlich gesagt, habe ich wohl ein bisschen unter Paranoia gelitten", erklärte er leise. „Herrgott noch mal. Ich war ein Vampir mit einer verfluchten Seele! Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, was damals alles auf mich eingestürzt ist."

„Doch, können wir", knurrte Spike. Ihm ging diese ganze verfluchte- Seele- Masche dermaßen auf den Sender. Gut, Angel war sein Sire und wenn er jetzt so in dessen Augen schaute, dann hatte er in der nächsten Zeit wohl kein leichtes Spiel bei ihm, aber zur Hölle noch mal, Angel hatte nicht darum gebettelt, in einen Vampir verwandelt zu werden! Gut, als Mensch war er ein Scheißkerl gewesen, hatte gesoffen und rumgehurt, aber er hatte Darla nicht angefleht, ihn in ein Geschöpf der Finsternis zu verwandeln. Ebenso wenig wie er selbst Drusilla! Sie waren das, was sie waren! Und Vampire töteten nun mal, um zu überleben! Warum konnte Angel das nicht akzeptieren? „Jetzt vergiss mal diese ganze Grübelscheiße und erzähl uns, was Sache ist", schimpfte er.

Angel streckte sich. ‚Spike geht heute nicht nur sehr nah an seine Grenze, er übertritt sie auch’, schoss es ihm bitter durch den Kopf. ‚Das wird er büßen!’ Er atmete unnötigerweise tief ein. „Ich habe mich damals versteckt", erzählte er leise. „Ich war kein richtiger Dämon mehr, aber zu den Menschen konnte ich, verständlicherweise, auch nicht zurück. Ich habe mich in einer alten verlassenen Hütte versteckt, hatte da aber keine Ahnung davon, dass Zwerge sie als eine Art Tor benutzten, die ihre Welt von unserer trennte."

„Ich weiß schon, was dann passiert ist", mutmaßte Cordelia und sah ihren Chef aufmunternd an. „Du hast was gehört, dich erschreckt und die nächstbeste Waffe gegriffen, die in Reichweite war."

„So ähnlich", nickte Angel, dankbar, dass er um die weitere Erklärung herumkam. „Es war ein brennendes Holzscheit aus dem Kamin und ich habe ihm…"

„…den Bart abgefackelt", führte der blonde Vampir den Satz grinsend weiter. ‚Flambierter Zwerg am Spieß’, dachte er vergnügt und konnte sich das Grinsen nicht verkneifen. ‚Das war bestimmt lustig.’

„Keller", zischte Angel böse und Spike zuckte mit den Schultern. „Und wenn schon", erwiderte er großspurig. „Dann bin nicht nur ich alleine. Denk mal drüber nach!" Er sprang vom Tresen, nahm die Kaffeekanne und verschwand im hinteren Teil des großen Raums. Es konnte eine lange Nacht werden und starker Kaffee half dabei, sie zu überstehen.

„Jetzt wissen wir, was passiert ist", riss Wesley Angel aus seinen Gedanken. Der Vampir hatte bisher seinem Childe hinterher gestarrt und dabei leise vor sich hingeflucht. „Hat jemand einen Vorschlag, wie wir das wieder geradebiegen können?", erkundigte sich der ehemalige Wächter.

„Nein, keinen blassen Schimmer", gestand Gunn. „Ein einfaches Haarwuchsmittel hilft bestimmt nicht, oder?"

 

                                                                       *****

 

Die Nacht war klar und fast ein wenig zu warm für Anfang März. Angel lehnte an der Wand des Hotels und starrte hinauf in den Nachthimmel. Er musste dringend ein wenig alleine sein und seine Wut unter Kontrolle bringen. Es war nichts Neues, das Spike ihn an den Rand der Verzweiflung brachte, aber dieses Mal war er definitiv zu weit gegangen. Wie eigentlich immer! Aber heute Abend war es weitaus schlimmer. Er hatte ihn mit Absicht herausgefordert und Angel fragte sich, warum. Hatte er etwa genug von ihm und zeigte auf diesem Weg seine Ablehnung? Was sollte das ganze Spektakel?

„Angel?", hörte er Spike leise in die Dunkelheit rufen und ehe der jüngere Vampir sich versah, hatte Angel seine Vampirmaske aufgesetzt und ihn an die Wand gedrückt. Mit der Hand an der Kehle hob er ihn einige Zentimeter hoch und warf ihn dann durch die Luft. „Was sollte das? Warum treibst du mich zu Weißglut?", er schubste ihn wütend weiter. „Vor den ganzen Leuten?", fauchte er und war sofort wieder über dem jüngeren Vampir. Spike strauchelte, fiel zu Boden und riss den Dunkelhaarigen mit sich.

„Du verstehst es wirklich nicht", sagte Spike ruhig. Er hatte noch immer sein menschliches Äußeres und versuchte gar nicht erst, sich zu wehren.

„Nein! Ich verstehe es nicht", knurrte der Dunkelhaarige nah an seiner Kehle. Sein Körper zitterte vor Wut und er musste all seine Selbstbeherrschung aufbringen, um den jüngeren Vampir nicht in der Luft zu zerreißen.

„Verdammt, Angel! Ich kann es einfach nicht mehr mitansehen, wie du dich quälst." Seine Stimme war sanft. Viel zu sanft für Angels Geschmack. „Du hast deine Seele wieder und wahrscheinlich ist es ein Unterschied, ob man sie sich zurückerkämpft, oder ob man einen Fluch am Hals hat. Aber du bist nun mal ein Vampir und Vampire töten, um zu überleben."

Angel antwortete nicht, knurrte nur leise und sein Griff löste sich nicht vom Hals seines Childes. „Und das gibt dir das Recht, mich so bloßzustellen?", fauchte er noch immer wütend und spürte Spikes Hand, die sachte über sein Gesicht fuhr. „Vor meinen Freunden?" Angel hatte nicht vor, sich so leicht einwickeln zu lassen. Er verstärkte den Druck auf Spikes Hals und fauchte ihn an.

„Es ging mir nicht darum, dich vor versammelter Mannschaft niederzumachen", erklärte der Jüngere leise. „Es ist nur… unglaublich schwer, dich so leiden zu sehen. Ich kann es nicht mitansehen, wie sehr du dich quälst", gestand er dann leise.

Verdammt’, fluchte Angel innerlich. Sein Childe hatte es wieder geschafft, ihn um den Finger zuwickeln. „Warum versuchst du das nicht, wenn wir alleine sind?" Mit Widerwillen löste er seine Finger von Spikes Hals und stand auf.

„Weil ich dann nicht zu dir durchdringe", erwiderte der Blonde und erhob sich ebenfalls. Er legte der Kopf auf gewohnte Weise schräg und strahlte seinen Geliebten an. „Komm schon! Lass uns ein paar Zwergen in den Arsch treten!"

„Dir ist schon klar, dass ich dich damit nicht durchlasse", knurrte Angel. Ein Großteil seiner Wut war verraucht, aber eben nicht komplett.

„Ich hoffe doch", erwiderte Spike und trat nah an seinen Geliebten heran. Seine Hände wanderten unter dessen Shirt und fuhren sanft über seinen Rücken. „Du bist der Chef hier und ich liebe es, wenn du es mir beweist."

 

Jetzt bin ich aber gespannt *ggg* Wie werden sie den Zwergen denn in den Hintern treten?

 

 

(von silverbird)

Anmerkung; Hintern treten? Hm,...da sollte ich mir was Subtileres einfallen lassen. *gg *

Die Nacht verbrachte Spike nicht im Keller, sondern testete Angels Qualitäten als Chef. Der Test fiel für beide Vampire sehr zufriedenstellend aus und als der Morgen graute, lagen sie sich erschöpft, aber äußerst zufrieden, in den Armen. Angel fielen die Zwerge wieder ein, doch Spike hatte seinen Sire so beansprucht, dass er die Gedanken nicht weiter fortführen konnte, sondern einfach einschlief.

Der Duft frischen Kaffees weckte Angel in den beginnenden Abendstunden und als er die Augen aufschlug, saß Spike völlig bekleidet neben ihm auf dem Bett und hielt ihm eine dampfende Tasse vor die Nase. „Aufstehen, Schlafmütze. Und das ist auch schon das Stichwort. Mütze, das assoziieren wir mit Zwerg und schon wissen wir, was heute zu tun ist. Blut hab ich dir auch mitgebracht, damit du wieder zu Kräften kommst. Und bevor du was sagst, das war keine spöttische Bemerkung. Was ich damit sagen will, du warst großartig und daher erlaubt sich dein Childe, dich ein bisschen zu verwöhnen."

Lob von Spike? Dazu Kaffee und Blut ans Bett? Bei Angel klingelten alle Alarmglocken und er schaute sein Childe misstrauisch an. „Was willst du?"

Spike schaute beleidigt drein und schob schmollend seine Unterlippe vor. „Das ist ja wieder einmal typisch für dich, mir sofort Eigennutz zu unterstellen. Hab ich irgendwas als Gegenleistung verlangt, verdammt?"

„Noch nicht", gab Angel zu, blieb aber nach wie vor argwöhnisch.

„Danke für dein großes Vertrauen", rief Spike aufgebracht, stand auf und stampfte zur Tür. Dort drehte er sich zu Angel um und fragte leise. „Hast du Blödmann überhaupt mitgekriegt, dass ich mich verändert habe? Nein, hast du, verflucht noch mal, nicht. Weil es dich nicht interessiert. Weil weder du, noch Angelus, sich jemals wirklich für mich interessiert haben."

Mit einem lauten Knall warf Spike die Tür hinter sich zu.

„Das stimmt nicht", wollte Angel hinterher rufen, schwieg dann aber beschämt, denn plötzlich wurde ihm klar, Spike hatte recht. Er hatte sich verändert. Angel hatte es sehr wohl bemerkt und ihm gefiel der neue Spike, nur wusste er nicht recht, damit umzugehen. Spike war zwar selbstbewusst und nervig wie eh und je, doch da war noch etwas anderes. Eine innere Stärke, die neu war. Spike war nicht mehr nur Childe, sondern wurde Angel immer mehr ebenbürtig. Das verunsicherte den älteren Vampir, denn wie standen sie jetzt zueinander, wenn sich die Grenzen zwischen Sire und Childe verwischten? ‚Gut, ich werde immer Spikes Sire bleiben, aber nicht immer die ganze Verantwortung zu tragen, wäre schon angenehm. Nur, wird es funktionieren, sich völlig auf Spike zu verlassen? Bin ich überhaupt bereit, die Kontrolle abzugeben? Vermutlich nicht, aber sicher bin ich nicht. Doch, wenn ich es nie versuche, werde ich es nie wissen’, überlegte Angel und plötzlich beschloss er, es einfach darauf ankommen zu lassen. Rasch stand er auf, ging unter die Dusche, wusch sich und zog sich an, um eine halbe Stunde später nach Spike zu suchen.

Angels Meinung nach konnte er nicht weit sein, da es heller Tag war.

Es fand sein Childe auch bald, und zwar im Keller des Hotels, wobei Angel einfach nur dem Lärm gefolgt war, der durchs Hotel dröhnte.

Als er den Raum betrat, erkannte er auch, woher der Krach stammte. Spike schob gerade das alte, schwere Holzbett über den Steinboden an die Wand.

„Was machst du da?", wollte Angel wissen.

„Wonach sieht es denn aus, Poofer? Ich richte mir kurzfristig ein Zimmer ein, und zwar dort, wo du mich haben willst. Im Keller! Doch, wenn du erwartet hast, ich schlafe wie ein Hund auf dem Boden, dann hast du dich geschnitten. Außerdem bleibe ich nur, bis die Sonne untergeht. Ich hab keine Lust mehr auf dein blödes, - Spike ist hinterhältig, nicht vertrauenswürdig und für alles viel zu blöd, daher muss ich alle seine Handlungen hinterfragen, ob er nicht was Böses vorhat, -Spiel."

Angel wurde von Panik befallen. Spike wollte ihn verlassen? Nein, das durfte er nicht zulassen. ‚Es wird Zeit, ihm endlich zu zeigen, dass er wichtig für mich ist. Doch wie soll ich es anstellen, dass er mir glaubt?’

Angel überlegte eine Weile, während Spike wütend in ein Kissen boxte, um es in Form zu bringen.

„Spike, es tut mir leid. Es ist nicht so, dass ich deine Veränderung nicht bemerkt hätte und ich finde es sehr gut. Es ist nur ...nicht so einfach für mich, damit klar zu kommen. Daher gib mir noch eine Chance und geh nicht." Angels letzte Worte waren nur ein Flüstern, doch Spike hörte es genau und er glaubte, einen Augenblick sein totes Herz vor Freude schlagen zu hören.

Allerdings hatte er nicht die Absicht, sofort wieder nachzugeben. ‚So schnell kriegst du mich nicht, Peaches!’, dachte er, bevor er laut sagte: „Verdammt, glaubst du, mit deiner Süßholzraspelei kriegst du mich rum? Du machst es dir verflucht einfach, Kumpel."

„Mir ist klar, dass dir das nicht genügt, daher mach ich dir einen Vorschlag, um dir zu beweisen, dass ich dir vertrauen will und dir durchaus zutraue, etwas auf die Reihe zu kriegen. Deswegen übertrage ich dir den Fall Zwerge, im Speziellen die Verhandlungen mit Zecail."

Als Angel in das strahlende Gesicht seines Childes blickte, war er überzeugt, die richtige Entscheidung getroffen zu haben.

 

                                                                             *******

 

Es dauerte einige Stunden, bis sie in Burbank ankamen und Angel die Hütte wieder fand, in dem das Debakel mit dem Zwerg seinen Anfang genommen hatte. Sie betraten die Hütte und Angel sprach die Formel, die sie in die Zwergenwelt führte. Sekunden später standen sie an einem See, der von einem Wald umgeben war und Zecail kam auf sie zu. „Eine kluge Entscheidung, herzukommen. Nun, welchen Vorschlag hast du mir zu machen, um deinen Fehler wieder auszumerzen, Vampir?", fragte er Angel, Spike total ignorierend.

Der blonde Vampir baute sich jedoch vor dem Zwerg auf und sagte: „Jetzt hör mal gut zu, du Gnom. Lass meinen Sire gefälligst in Ruhe und macht euren Scheiß alleine. Schließlich war dein blöder Bruder selbst schuld, dass sein Bart abgefackelt wurde. Denk nach, Wichtel, wie hättest du reagiert, wenn plötzlich jemand hinter dir auftaucht? War ja logisch, dass Angel dachte, jemand würde ihn angreifen. Was sagt uns das? Angel hat nichts falsch gemacht, daher ist er für euer Dilemma auch nicht verantwortlich. Alles klar soweit?"

Angel war viel zu sehr geschockt über Spikes ungehobeltes Verhalten, um auch nur ein Wort über die Lippen zu bringen. Da fing Zecail auch schon zu keifen an. „Ihr wagt euch hierher und, anstatt mir einen vernünftigen Vorschlag zu machen, werde ich als Gnom und Wichtel beschimpft. Doch damit nicht genug, ihr weigert euch auch noch, den Schaden wieder gut zu machen, der uns zugefügt wurde? Diese Unverschämtheit werdet ihr büßen." Das Gesicht des Zwerges war inzwischen puterrot vor Zorn und er stampfte wütend mit dem Fuß auf.

„Mach keinen Aufstand und spiel hier nicht das Rumpelstilzchen. Wie gesagt, dein Bruder war selbst schuld und..."

Noch bevor Spike den Satz beenden konnte, rief Zecail laut: „Impertares Ospo."

Um Spike herum drehte sich alles und einen Augenblick später fand er sich auf dem Boden kauernd wieder. „Verdammte Hölle, was ist das?", murmelte er verwundert und schaute auf seine Hände, die jedoch plötzlich wie Pfoten aussahen. Spike bewegte sich auf den See zu und schaute hinein. Sein Spiegelbild brachte ihn einer Ohnmacht nahe. „Verflucht, das kann nicht sein. Ich bin ein.... Eichhörnchen?"

Geschockt schloss er einige Sekunden die Augen und nackte Angst kroch seine Wirbelsäule hinauf, während er dachte: ‚Shit, ich bin so was von tot. Angel wird mich auf der Stelle umbringen. Kann man Eichhörnchen mit einem Pflock töten? Ich will es gar nicht wissen. Und ebenso wenig will ich wissen, was dieser verfluchte Zwerg mit Angel angestellt hat. Ganz egal, in was er ihn verwandelt hat, er wird mich auf jeden Fall umbringen. Ich hab’s so was von verbockt. Aber schuld ist dieser verfluchte Gnom. Ich habe ihm das Ganze genau erklärt, aber nein. Stures Pack, wie diese Zwerge nun mal sind....’

„SPIKE!", hörte er Angel plötzlich knurren und Spikes Hals wurde blitzartig staubtrocken.

 

So meine Süße, das war jetzt mein Teil. Viel Spaß beim Weiterführen. *fg*

Teil3

(von Silentthunder)

Hach, wie gemein ist das denn? Jetzt lässt du mich einfach mit einem Eichhörnchen und einem leeren Kopf zurück… oh je! Na ja, dann schau ich mal, ob mir was Passendes einfällt! *ggg*

Scheiße, verfluchte!’, dachte Spike und drehte sich mit einem grummeligen Gefühl im Magen um. „Ich habe… ich wollte...", dann brach er in Gelächter aus. „Verdammt! Du bist ein Streifenhörnchen!"

„Und du bist tot", zischte Angel. Er hatte trotz seiner neuen Form nichts von seiner bedrohlichen Ausstrahlung verloren und Spike zog sicherheitshalber den Kopf ein.

„Ich habe es verbockt. Ich weiß", flüsterte das Eichhörnchen leise. „Es ist nur…wenn es um dich geht, dann kann ich einfach nicht… Es ist nur…, ach auch egal!"

„Verdammt! Was hast du dir bloß dabei gedacht?", donnerte Angel. „Glaubst du ernsthaft, ich hätte mir umsonst Sorgen gemacht? Ich habe dir gesagt, wie mächtig sie sind."

Spike wurde immer kleiner. Seine Nase berührte schon beinahe den sandigen Boden und er seufzte schwer. „Ich mache es wieder gut", raunte er und richtete sich auf. Er blickte dem Angel-Hörnchen tief in die Augen. „Ich verspreche, ich mache es wieder gut!"

Angel schüttelte genervt den Kopf und Spike hatte große Mühe, nicht wieder in Gelächter auszubrechen. Er sah einfach zu putzig aus, wie er sich auf gewohnte Weise durch die Haare strich. Nur waren es dieses Mal keine Haare, sondern Fell, das sich nach der Berührung sofort wieder steil aufstellte.

„Warum starrst du mich so an?", fauchte das Hörnchen.

„Keine Ahnung! Es ist nichts, es ist nur… Bloody Hell, glaubst du, es gibt schwule Eichhörnchen?" Er hob abwehrend die Pfoten. „Schon gut! War nur so ein Gedanke. Aber du siehst zum Anbei…"

„Spike!"

„Was denn?", schimpfte das Eichhörnchen. „Es zeigt doch nur, dass ich dich immer noch rattenscharf finde."

„Lass! Es! Sein!", fauchte Angel und seine kleinen braunen Augen schossen Funken ab. Er war wütend. Mehr als das. Wie konnte er bloß so dämlich gewesen sein und Spike die Angelegenheit erledigen lassen? ‚Verdammt!

„Ja, ja", brummte Spike. „Also, was machen wir jetzt?"

„Sag du es mir. Du hast uns in die Scheiße geritten, also hol uns da gefälligst auch wieder raus!" ‚Gott, verdammt! Warum musste ich ihm ausgerechnet heute die Führung überlassen? Er muss doch gewusst haben, wie wichtig das für mich war!

 

„Dann sollten wir zuerst wohl den ausgeflippten Gartenzwerg suchen", überlegte das Spike-Hörnchen.

„Er ist kein Gartenzwerg", schrie Angel und seine Barthaare zitterten zornig. „Hast du es denn noch nicht begriffen?"

„Doch", erwiderte Spike hinterlistig grinsend. „Ich habe eine Menge begriffen und eins schwöre ich dir: Wenn ich mit dem Mistsack fertig bin, dann wäre er froh, ein verdammter Gartenzwerg zu sein."

„Wie auch immer", brummte Angel und dieses Mal war er es, der ein Schmunzeln verbergen musste. Ein so entschlossenes Eichhörnchen hatte er niemals zuvor gesehen. Nun, im Grunde hatte er niemals eins so genau betrachtet. Allerdings musste er seinem Childe in gewissem Maße Recht geben. Als Eichhörnchen war er zu knuffig, vor allem mit dem rotbraunen Fell und dem buschigen Schwanz. ‚Verflucht, Angel! Reiß dich zusammen!’

„Du hast nicht zufällig eine Ahnung, in welche Richtung wir müssen?", riss das Spike-Hörnchen ihn aus seinen Gedanken.

„Nein, aber da wir jetzt kletternde Nager sind, dürfte das kein Problem sein", brummte das Streifenhörnchen und sein Blick wanderte zu den hohen Bäumen, die direkt am See in den Himmel wuchsen.

„Na, dann los!" Spike hoppelte einige Meter, dann hatte er sich daran gewöhnt, auf vier Pfoten zu laufen und er sauste durch das hohe Gras. Vor dem höchsten Baum blieb er stehen und sein kleines Näschen wackelte, als er schnuppernd den Kopf hob. „Riechst du das auch?", wandte er sich an Angel, der ihm gefolgt war.

„Ich rieche eine Menge", knurrte das Angel-Hörnchen. „Allerdings kann ich nicht sagen, dass es mir sonderlich gut gefällt, so nah am Boden zu sein." Er hob die rechte Pfote, betrachtete sie angewidert und verzog das Gesicht.

„Du bist das erste schwule Streifenhörnchen, das so eitel ist", grinste Spike. „Aber eins muss ich dir sagen, du bist zu niedlich als Nager!" Angel blickte ihn strafend an und er kletterte geschwind den Baum hinauf. „Woohoo! Es hat durchaus Vorteile, vier Pfoten zu haben!"

„Ich habe lieber Arme und Beine", brummte Angel und folgte ihm missmutig den Stamm hinauf.

„Schau mal da", flüsterte Spike, als das Streifenhörnchen endlich oben angekommen war. Er saß auf seinen Hinterpfoten und deutete mit der kleinen Pfote durch das dichte Laub des Baums. „Da hinten ist ein Dorf. Ich denke, da müssen wir hin!"

„Das ist aber ganz schön weit weg", erwiderte Angel brummend, der die kleinen Häuschen kaum ausmachen konnte.

„Weit?", wiederholte der Eichhörnchen-Spike erstaunt.

„Allerdings", knurrte Angel und hob die Pfoten. „Damit schon!"

Doch Spike achtete kaum auf ihn. Er sprang von Ast zu Ast, schließlich noch etwas höher und verschwand zwischen den Blättern.

„Was soll das?", schimpfte das Streifenhörnchen. „Ich habe keine Lust, Verstecken zu spielen!"

„Pssst", kam Spikes Antwort aus der Ferne. „Ich höre etwas."

Eine kleine Pause entstand und Angel schüttelte genervt den pelzigen Kopf. Gerade in dem Moment, als er Spike folgen wollte, flitzte das Hörnchen wieder auf ihn zu und bremste haarscharf vor ihm. „Komm schon", grinste Spike vergnügt. „Unser Taxi wartet nicht!"

„Taxi?", wiederholte Angel verwirrt. „Was für ein Taxi?"

„Keine Zeit für Erklärungen! Los! Den Baum runter."

Das Angel-Hörnchen brummte leise vor sich hin, wandte sich dann um und machte sich an den Abstieg. „Was ist das?", flüsterte er wenige Augenblicke später. Zusammen saßen sie auf einem mittelgroßen Findling und starrten in die Dunkelheit.

„Unsere Mitfahrgelegenheit", erwiderte Spike. „Einer von diesen komischen Knilchen. Er ist mit einem Eselskarren unterwegs und wenn du mich fragst, dann kommt er genau hier vorbei und wir brauchen nur aufspringen."

„Und woher weißt du das so genau?"

„Weil der Pfad nun mal hier vorbei führt", erwiderte Spike großspurig und deutete mit seiner Pfote auf den holprigen Weg.

„Gut, dann warten wir." Angel blickte noch einmal in die Dunkelheit, dann gab er dem Drang nach, dem er die ganze Zeit schon folgen wollte. Sein Ohr juckte fürchterlich und er hob die Hinterpfote und kratzte sich ausgiebig. „Was?", fauchte er, als er bemerkte, dass Spike ihn anstarrte.

„Och, nichts", erwiderte das Eichhörnchen schelmisch. „Ich kann nur einen gewissen Teil deiner Anatomie gerade gründlich betrachten und ich frage mich…"

„Spike", zischte Angel, doch dann lachte er. „Du bist unersättlich und…unglaublich unverschämt!"

„Nur, wenn es um dich geht, Luv", erwiderte Spike und blinzelte mit deinen kleinen Knopfaugen.

Das Streifenhörnchen starrte sein Gegenüber ungläubig an. Da war es wieder! Wieder so ein Satz, der ihn dahin schmelzen ließ wie Butter in der Sonne. So etwas schaffte nur Spike. Er konnte ihn in den Wahnsinn treiben und in die größte Ekstase! Unglaublich! Angel überlegte, was er erwidern sollte, wurde aber vom Rattern des Karrens unterbrochen.

„Komm schon", flüsterte Spike und sprang ab.

 

                                                                                 *******

 

„Na, Schlafmütze", sagte Angel sanft. „Ausgeschlafen?"

Sie waren mittlerweile seit über einer Stunde auf dem Karren. Zusammen hatten sie sich in das frische Heu gekuschelt, das auf dem Anhänger verteilt war. Spike hatte sich eng an ihn geschmiegt und sich nach einigen Momenten nicht mehr bewegt.

„Ich habe nicht geschlafen", erwiderte das Eichhörnchen und lächelte verschmitzt. „Aber deine streichelnden Pfoten überall auf mir…", er seufzte vergnüglich. „Und ich meine überall!" Er lachte leise. Angel wirkte tatsächlich verlegen und so rückte er noch näher an ihn heran. „Ich schwöre dir, wenn du noch länger so guckst, dann…!" Seine Stimme war heiser und seine Pfote wanderte langsam über den Rücken seines Geliebten.

„Spike! Nicht jetzt!"

„Warum nicht?"

„Du bist ein… Eichhörnchen! Verdammt! Nimm die Pfoten von mir!"

„Du bist auch ein Hörnchen", erinnerte er ihn sanft. „Es passt also hervorragend. Und Zeit haben wir mehr als genug. Es dauert noch ewig, bis der Karren im Dorf ankommt. Und was gibt es Schöneres, als sich damit die Zeit zu vertreiben?" Spike rückte ein Stück zurück und sah seinem Geliebten ins Gesicht. „Verdammt Angel! Ich kann niemals meine Finger, beziehungsweise Pfoten von dir lassen", raunte er und seine kleinen Öhrchen wackelten erregt. „Versuch also gar nicht erst mich aufzuhalten!"

 

                                                                               *******

 

So, das war es dann erstmal wieder für mich. *ggg* Ich hoffe, du kannst mit meinen Hörnchen was anfangen! *lach*

 

 

Du machst es mir nicht einfach und wie nicht anders erwartet, willst du mir °gewisse Szenen° aufdrücken, aber nichts da.J . *fg *

(von Silverbird)

Natürlich schlugen Angels Abwehrversuche fehl, vermutlich deswegen, weil er sich nicht wirklich stark gegen Spike wehrte und wenig später wälzten sich die beiden im Heu. Der Karren machte zum Glück genügend Geräusche um die Laute, die Angel von sich gab, zu übertönen.

Es dauerte nicht lange und die beiden lagen ermattet nebeneinander. „Ich will kein verfluchtes Eichhörnchen mehr sein. Das geht bei denen ja hopp und ex. So ein verdammter Mist", schmollend rollte Spike sich herum und schnaubte unzufrieden.

„Das ist nicht meine Schuld. Schließlich sind wir deinetwegen verwandelt worden. Wenn du deine vorlaute Klappe gehalten hättest, oder etwas freundlicher mit dem Zwerg umgegangen wärst, würden wir jetzt nicht in dieser verflixten Situation stecken, aus der wir vermutlich nie mehr herauskommen werden", konterte Angel angriffslustig, um auf diese Weise zu verbergen, wie peinlich es ihm war, nur so kurz durchgehalten zu haben.

„Und wie, bitte schön, hätte ich mich deiner Meinung nach diesem Gnom gegenüber verhalten sollen? Auf die Knie fallen und um Vergebung flehen?

Nicht in verdammten tausend Jahren. Und wenn ich bis ans Ende meiner Tage als Eichhörnchen herumrennen und mein Leben als Kurzrammler fristen muss, ich werde mich auf keinen verfluchten Fall vor diesen hässlichen und selbstherrlichen Gartenzwergen zum Trottel machen. Niemals. Nein. Nope! Außerdem hätte uns das sowieso nichts gebracht." Spike versuchte seine Pfoten trotzig vor der Brust zu verschränken, doch das misslang kläglich, woraufhin er sich wütend auf die Hinterpfoten setzte und schmollte.

„Ich dachte du wolltest endlich Verantwortung übernehmen. Ich war bereit dir zu vertrauen. Ich erwartete, dass du einen Plan hast und habe mich auf dich verlassen, aber du..."

„Ich dachte... Ich war... Ich erwartete... Das ist alles, was ich von dir zu hören kriege. Ich, ich, ich. Typisch! Alles dreht sich immer nur um dich.

Und zu deiner Information, ich hatte einen Plan. Einen verdammt genialen sogar."

„Ja natürlich und genau deswegen sind wir in Tiere verwandelt worden, weil dein Plan ja SO genial war", entgegnete Angel sarkastisch und Spike meinte kleinlaut: „Wie hätte ich das denn wissen sollen und außerdem, plötzlich, nach über 100 Jahren willst du, dass ich den Boss spiele. Einfach so, ohne Vorwarnung. Denkst du, es ist so leicht, damit so unerwartet konfrontiert, und somit dir gerecht zu werden?"

Ohne eine Antwort seines Sires abzuwarten, sprang Spike beleidigt von dem Wagen und lief voraus in Richtung Dorf.

Er ließ einen grüblerischen Angel zurück. ‚Was habe ich erwartet? Spike ist es nicht gewohnt, dass ich ihm die Führung überlasse. Ich habe ihm nie die Gelegenheit einer Entscheidung über eine Handlung, die uns betrifft, gegeben. Daher ist es kein Wunder, wenn er damit ein Problem hat.’

Rasch sprang auch Angel von dem Karren und lief, so schnell ihn seine Pfoten trugen, Spike hinterher.

Der hatte inzwischen das Dorf erreicht und hielt betrübt an einer Hausecke an. „Es ist alles meine verdammte Schuld und irgendwie muss ich das wieder hinbiegen, sonst wird mir Angel nie wieder vertrauen. Soviel ist schon mal sicher. Was mach ich bloß?" Nachdenklich kratzte er sich mit seiner linken Pfote hinterm Ohr, doch jäh stutzte er. „Hab ich sie noch alle? Wie komme ich nur auf die bescheuerte Idee, es könnte meine Schuld sein? Natürlich ist es Peaches Schuld. Klare Sache. Er war es doch, der die verrückte Idee hatte, mir die ganze Verantwortung aufzuhalsen. Und ich muss ihn jetzt wieder aus dem Schlamassel rausholen. Wie immer. Also brauch ich einen Plan. Und auch wie immer, krieg ich das hin. Also; erst mal suche ich den verfluchten Zwerg und rede Tacheles mit ihm. Ich biete ihm was an, ja genau. Ein...ähm...ein...?"

Spike überlegte welchen Deal er Zecail anbieten konnte, als er Angel die Gasse entlanglaufen sah. Sein Sire hielt an, setzte sich auf die Hinterpfoten und schnüffelte mit seinem Näschen.

„Verfluchte Hölle, selbst als Streifenhörnchen sieht er zum Anbeißen aus, und er hat einen verdammt geilen Puschelschwanz", stellte Spike vor sich hinkichernd fest, während er beobachtete, wie Angel sich umschaute und augenscheinlich einer Spur folgte, da er sich wieder in Bewegung setzte.

‚Er sucht mich offensichtlich. Logisch, er ist verrückt nach mir. Ich sehe aber auch scharf aus, selbst jetzt. Und das helle Fell am Kopf steht mir ausgezeichnet’, dachte Spike und erinnerte sich an sein Spiegelbild, welches er im See betrachten konnte. ‚Ob der Zwerg das hinkriegt, dass ich mich auch sehen kann, wenn ich wieder ein Vampir bin? Falls ich jemals wieder ein Vampir werde, was noch nicht sicher ist, wenn mir nicht bald ein guter Plan einfällt. Allerdings hätte ich da schon eine Idee, ich könnte...’

Spikes Gedankengänge wurden unterbrochen, als er eine Gestalt hinter Angel herschleichen sah, der ahnungslos an einem Hauseingang schnüffelte, an dem Spike vor ein paar Minuten vorbei gekommen war.

‚Shit, eine Katze und was für ein Riesending. Zumindest sieht sie riesig aus, wenn man ein Eichhörnchen ist. Da verschieben sich die Perspektiven gewaltig. Bloody hell, Angel bemerkt sie nicht, gleich hat sie ihn! Ich muss was unternehmen.’

Während Spike sich von hinten der Katze näherte, beschlich Angel ein ungutes Gefühl. Er fühlte sich beobachtet und spitzte die Ohren. Ein winziges Geräusch bewog ihn dazu, sich umzudrehen und er erstarrte, da eine riesige, schwarze Katze geschmeidig auf ihn zukam.

Den Rücken an die Mauer gepresst, und vor Schreck wie gelähmt stand Angel da und überlegte fieberhaft, was er gegen dieses Monster tun könnte. ‚Ich bin nur ein Streifenhörnchen und dieses Vieh ist gut zehn, wenn nicht zwanzig Mal größer als ich. Zudem habe ich keine Vampirkräfte mehr. Kämpfen geht daher nicht. Rennen? Wie? Dieser Kater hat mich in die Ecke gedrängt und selbst wenn es nicht so wäre, würde er mich auf jeden Fall einholen.’

Die Katze duckte sich, setzte zum Sprung an und Angel dachte: ‚Was für eine Ironie. Ich habe zwei Jahrhunderte als Vampir überlebt und ende jetzt als Futter für eine Katze’.

Doch bevor das Tier losspringen konnte, landete plötzlich ein wild fauchendes Eichhörnchen auf dem Rücken des Katers, schlug seine Krallen durch das Fell bis tief ins Fleisch und biss mit seinen kleinen, spitzen Nagezähnchen in dessen Genick. Erschrocken versuchte der Kater seinen Gegner abzuschütteln, doch der hielt sich, wie ein Rodeoreiter, eisern mit Krallen und Zähnchen fest.

Sich wild drehend und immer wieder einen Buckel machend rannte der Kater planlos hin und her. Spike ließ erst von ihm ab, als der Kater die Gasse entlanghetzte. Allerdings landete das Spikehörnchen daraufhin unsanft auf dem Boden. Benommen schüttelte er den Kopf und kam wackelig auf seine Pfoten, bevor er angewidert ausspuckte und sich immer wieder über sein Schnäuzchen wischte.

Angel kam angelaufen und Spike bemerkte, während er sich widerwillig schüttelte: „Igitt, bäh. Ich kotze gleich. Hast du eine Ahnung, wie widerlich Katze schmeckt? Ich brauch dringend etwas anderes, um den Geschmack aus dem Mund zu kriegen, das ist ja...umpf."

Angel hatte Spike gepackt und drückte ihm einen stürmischen Kuss auf das Schnäuzchen. „Mein kleiner Held", murmelte er immer wieder zwischen den Küssen und Spike seufzte wohlig, sich seinem Sire völlig ergebend.

„Ich hoffe für euch, ihr habt bereits eine Lösung für euer Problem. Wenn nicht, werde ich einen Zauber anwenden, der euch in einen Zustand versetzt, gegen den dieser hier das reinste Vergnügen ist", donnerte plötzlich eine tiefe Stimme und die beiden Hörnchen schauten erschrocken auf.

So, jetzt wieder dein Part, Süße. Viel Spaß. *fg *

Moment mal… wer will dir irgendwelche komischen Szenen aufdrücken? *ggg* Ich kenne da jemanden, der mich mit einem Eichhörnchen und einem absolut leeren Kopf zurückgelassen hat! *Hah!*

Wie auch immer, auf diesen Teil zu antworten, wird nicht gerade leichter. Mal sehen, was mir dazu einfällt!

Teil4

(Von Silentthunder)

„Zecail", knurrte Spike abgrundtiefböse und Angel hob erstaunt die Augenbrauen. Das klang für ein so kleines zartes Eichhörnchen recht beeindruckend und er hoffte stark, Spike würde den Zwerg nicht noch mehr verärgern. Ein Nagetier zu sein, war schon peinlich genug, was noch Schlimmeres wollte er sich gar nicht erst vorstellen. Außerdem wirkte der Wicht einigermaßen bedrohlich. Was nicht wirklich verwunderlich war, wenn man von der Größe ausging, die Spike und er momentan hatten.

„Was?", schnaubte der Zwerg und Spike starrte ihn finster an. „Hast du noch nicht gelernt, dich mir gegenüber anständig zu verhalten? Vielleicht sollte ich dir einmal zeigen, wie es ist, ein Wurm zu sein, der vor meinen Füßen im Staub kriecht!"

„Ganz sicher nicht", schnaubte das Eichhörnchen. „Du hast es gar nicht verdient, dass ich dich besser behandele! Du kleines verwanztes, hinterhältiges und grottenhässliches Biest!"

„Wie kannst du es wagen, mich so zu…"

„Wie ich es wagen kann?", wiederholte Spike biestig und sprang behände auf ein kleines Regenfass, das neben einer Haustür stand. „Wie ich es wagen kann? Verdammt Scheiße! Wie kannst du es wagen, uns so zu behandeln? Was glaubst du eigentlich, wer du bist, du abartig pingeliger Hampelmann!"

„Spike, nicht", flüsterte Angel. Er war seinem Geliebten auf das Fass gefolgt und versuchte nun ihn zurückzuhalten. Allerdings vergeblich. Der ehemalige Vampir war in seinem Zorn gefangen. Kein Wort, keine Berührung drang zu ihm durch. Angel versuchte es wieder und seine kleine Pfote strich beruhigend über den angespannten Rücken seines Geliebten. „Spike?"

„Du verdammter kleiner Giftpilz", zischte Spike Zecail an. „Wie kannst du es wagen, einen Meistervampir in ein Streifenhörnchen zu verwandeln? Bloody Hell!" Er spuckte dem Zwerg die Worte entgegen und starrte ihn angriffslustig an. „Du und deine verdammte Verwandtschaft…ihr habt es nicht verdient, ihm überhaupt in die Augen zu sehen!"

„Er hat meinem Bruder…"

„…vor über hundert Jahren den verdammten Bart abgefackelt", unterbrach Spike ihn brüsk. „Ja, und? Zur Hölle mit dir und deinen Gartenzwerggenossen. Du weißt genau, dass es ein Unfall war. Was erwartest du Trottel eigentlich? Verdammte Hölle! Ihr Idioten könnt zaubern, wir nicht!"

„Was ich erwarte?", donnerte Zecail. „Das kann ich dir sagen! Seit Jahrhunderten führen wir die Dimension der Zwerge an. Unsere Familie ist seit Generationen die herrschende Macht in dieser Welt! Was soll ich da wohl erwarten? Du kleines dämliches Eichhörnchen!"

„Ich zeig dir gleich, wer ein kleines dämliches Eichhörnchen ist", drohte Spike und sprang ab.

Ehe Zecail sich versah, kletterte Spike geschwind an ihm hoch, verschwand unter dem rauschenden Bart und biss die erste Strähne ab.

„Nicht", brüllte der Zwerg und versuchte, das Eichhörnchen zu erwischen. Er vollführte dabei einen wahren Tanz und Angel, der eben noch ungläubig auf das Geschehen gestarrt hatte, grinste vor sich hin. Sein Childe war nicht gerade das, was man vorausschauend nennen konnte, aber Mut hatte er ohne Ende.

„Verdammt", keifte Zecail und versuchte seinen Bart zu schützen. Immer mehr Strähnen lösten sich aus dem Jahrhunderte alten Geflecht und er stampfte wütend auf. „Hör auf damit! Sofort!"

„Erst, wenn du Angel seine Form zurückgibst!", drohte Spike und Angel konnte kurz seinen buschigen rotbraunen Schwanz aufblitzen sehen.

„So sei es", gab sich der Zwerg geschlagen.

Er murmelte ein paar, für Spike vollkommen unverständliche, Worte, dann konnte er Angel aufatmen hören.

„Immerhin", murmelte der Dunkelhaarige erleichtert. Dann streckte er seine Hand aus, und Spike kletterte sofort über seinen Arm auf seine Schulter. Oben angekommen, stellte er sich auf seine Hinterpfoten und starrte auf den Zwerg nieder, der nun einen sehr niedergeschlagenen Eindruck machte.

„Und wage es nicht, noch irgendeinen verdammten Fluch gegen uns auszusprechen", keifte er. „Ich schwöre bei allem, was mir unheilig ist, wenn ich mit dir fertig bin, wird auch bei dir nie wieder ein Haar wachsen!"

„Lass gut sein", flüsterte Angel und seine Hand wanderte beruhigend über den Rücken des Spike-Hörnchens. „Ich denke, es ist an der Zeit, dass wir zusammen eine Lösung für das Problem suchen. Immerhin bin ich dafür verantwortlich, auch wenn es niemals meine Absicht war."

„Aber er hat angefangen", nörgelte Spike, entspannte sich dann aber schnell, als Angel ihn in seine linke Hand setzte und mit der rechten seinen kleinen Kopf kraulte.

„Wie wäre es, Zecail, wenn wir uns zusammensetzen? Es muss doch eine Lösung geben." Angel sprach den Zwerg direkt an und dieser ließ die Schultern hängen.

„Ich hatte wirklich gehofft, ihr wüsstet eine Lösung", brummte der Wichtel dann. „Es ist ja nicht so, als hätten wir in den letzten hundert Jahren tatenlos herumgesessen. Wir haben alles versucht", ereiferte er sich. „Alles! Und, als das nicht funktionierte, war alles, an was ich noch denken konnte, Rache!"

„Das habe ich mir schon gedacht", murmelte der dunkelhaarige Vampir und setzte sich auf das Regenfass. „Aber selbst wenn…ändern würde es nichts."

„Ändern? Würde es etwas ändern? Wahrscheinlich nicht", gestand der Wicht. „Vielleicht wäre es ein kleiner Triumph für meinen Bruder, Orlab."

„Orlab?", wiederholte Spike. „Das hört sich an wie…"

„Spike! Lass gut sein", zischte Angel. Die ganze Situation war verfahren genug. Der ehemals blonde Vampir musste nicht alles wieder anheizen.

„Aber es klingt schon lust…", versuchte er es erneut.

„Schluss jetzt", donnerte Angel und Spike nickte ergeben. Es war sowieso viel schöner, sich kraulen zu lassen und so rollte er sich in Angels Hand und genoss die Streicheleinheiten.

„Es hat also kein Zauber gewirkt", fasste Angel zusammen. Er runzelte die Stirn. ‚Was soll ich dann ausrichten können?’

„Nein. Nichts, was wir versucht haben…", Zecail seufzte schwer. „Es ist nicht so einfach, wie ihr euch das vielleicht vorstellt. Haare wieder wachsen zu lassen, auf verbrannter Haut… Es ist unmöglich", meinte er dann. „Sicher, keiner aus der Familie möchte die Vorrangstellung abgeben, aber das ist es nicht alleine. Es gibt andere Sippen, Familienverbände, die nicht nur Gutes im Schilde führen. Glaubt mir, ihr wollt das gar nicht genauer wissen. Aber auch die Menschenwelt wäre in Gefahr, wenn sie an die Macht kommen." Er streckte sich, sah Angel in die Augen und der Vampir erkannte, dass sämtliche Kampfeslust aus ihnen gewichen war. Der Wicht war nur noch niedergeschlagen und er verstand langsam die Situation. Was noch schlimmer war, er war für die scheinbar aussichtslose Lage verantwortlich.

„Glaub mir", meinte er leise. „Wenn ich es rückgängig machen könnte…"

„Schon gut", unterbrach der Zwerg. „Ich habe von dir und deinen Taten gehört. Es ist nur…Wir konnten das nicht einfach so hinnehmen."

„Frustabbau", meldete sich Spike. „Das kenn ich." Er lachte leise und richtete sich in Angels Hand auf. Er sah auf den Zwerg und einer merkwürdigen Idee folgend, danach auf den Boden, auf dem die Strähnen des Bartes lagen, die er abgebissen hatte. „Hm", murmelte er und seine kleine Pfote kratzte sein rechtes Ohr. „Vielleicht eine komische Idee", meinte er dann. „Aber wenn… Ihr habt doch genügend Männer mit einem Bart in eurem Stamm, oder?"

„Ich weiß, was du meinst", brummte Zecail. „Aber wir dürfen die beteiligten Personen nur austauschen, wenn einer von ihnen gestorben ist. Eine der Regeln, die vor Jahrhunderten aufgestellt wurden."

„Das war es nicht, was ich meinte", sagte Spike und hüpfte aus der Hand. Er kletterte an Angel herab, sprang auf den Boden und suchte mit den Pfoten die Haare zusammen, die er abgebissen hatte.

Angel schaute ihm verwundert dabei zu, dann bückte er sich und half dabei. Er glaubte zu wissen, was Spike meinte und er nickte bewundernd. Auf den Gedanken wäre er nie gekommen.

„Ich denke, Spike meint, dass jeder eurer Männer Barthaare abgibt, die Orlab dann benutzen kann. Soweit ich weiß, bezieht ihr eure Kraft daraus, aber ich weiß nicht, ob sie… nun ja, angewachsen sein müssen."

Verwundert nahm Zecail ihm das Haarknäuel ab. „Ich weiß nicht, es wäre eine…Moment!" Er nickte Angel zu und verschwand in der Hütte.

„Dann heißt es jetzt wohl Daumen drücken, wie?", grinste Spike. Er wartete gar nicht erst, dass sein Geliebter ihm hoch half. Behände kletterte er an seiner Jeans hinauf, dann über das Hemd und schlussendlich in dessen Ausschnitt. „Hier bin ich eh am liebsten", murmelte er und rollte sich schnurrend zusammen. „Das werde ich glatt vermissen, wenn ich meine Gestalt wiederhabe."

„Vielleicht sollte ich Zecail bitten, dich so zu lassen", lachte Angel.

„Eher nicht!", flachste Spike, der wusste, dass Angels Aussage nur ein Spaß gewesen war. „Du weißt schon. Da du kein Hörnchen mehr bist, passt es nicht mehr!" Er lachte leise.

„Das ist auch wieder wahr", schmunzelte der Dunkelhaarige. „Aber einen so schön buschigen Schwanz bekommst du nie wieder!"

 

Haha *grins* Ich hab es geschafft. Dann bist du wohl wieder dran.

So, wie es aussieht, hast du das Ende unseres „Kampfes" eingeleitet.

Aber ganz so einfach mach ich es dir nicht. *fg*

 

(von Silverbird)

Spikes Plan ging auf und nachdem jeder von Zecails Clan einige Bartsträhnen geopfert hatte, sprachen sie gemeinsam einen Zauber, um die Haare in Orlabs Gesichthaut zu implantieren. Es dauerte nur Sekunden und der Zwerg hatte wieder einen langen, wenn auch zerzausten Bart.

„Gerade noch rechtzeitig. In einer Stunde ist das Treffen mit den anderen Clans." Orlab drehte sich zum Spiegel, den einer der Zwerge herangeschleppt hatte und betrachtete sich voller Stolz, während Spike auf Angels Schulter saß und ihm ins Ohr flüsterte: „Man würde denken, so ein Zwerg kann nicht hässlicher werden, aber das stimmt nicht. Jetzt schaut er nicht nur noch bescheuerter aus als vorher, sondern auch noch witzig, mit seinen verschiedenfarbigen Bartsträhnen. Zudem ist ein Teil der Haare struppig wie ein alter Besen, der andere glatt, a la Schnittlauchlocken. Wenn es zum Kampf kommt, braucht Zecails Clan nicht zu kämpfen, sie müssen nur Orlab an die Front schicken und ihre Gegner fallen sofort um...vor Lachen, das wette ich."

„Halt die Klappe, Spike, womöglich hören sie dich und du wirst nie mehr zurückverwandelt", flüsterte Angel warnend, verbiss sich aber nur mit Mühe ein Grinsen, denn sein Childe hatte absolut recht mit seiner Aussage. Orlab schaute wirklich zum Schießen komisch aus mit seinem rot-braun-blond-schwarz und grau gestreiften Bartbüscheln. Doch der Zwerg schien glücklich zu sein und nachdem er ein paar kleine Zauberkunststücke ausprobiert hatte, die tadellos funktionierten, strahlte er über sein ganzes, bärtiges Gesicht.

Spike war davon nicht wirklich beeindruckt, ihn beschäftigte, was Angel gesagt hatte. Was, wenn die Zwerge erst abwarten wollten, wie der Kampf ausging, bevor sie ihn zurückverwandelten? Und was würde geschehen, wenn sie den Kampf womöglich verlieren würden? Und warum, verfluchte Hölle, hatte der Blödmann von einem Sire, Zecail nicht aufgefordert, seinem Childe die ursprüngliche Form wiederzugeben? ‚Ich habe den dämlichen Zwerg dazu gebracht, Angel zurückzuverwandeln und was tut mein Sire? Nicht einen Finger macht er für mich krumm.’

Diese Erkenntnis machte Spike mehr als sauer und deswegen biss er Angel wütend ins Ohr.

„Au, verdammt, bist du verrückt geworden? Was soll denn das?" Ziemlich unwirsch packte Angel den kleinen Kerl und schüttelte ihn unsanft. Doch Spike war so wütend, dass er Angel daraufhin auch noch in die Hand biss und der Vampir ließ das Hörnchen, einen Schmerzlaut von sich gebend, fallen.

Spike rollte sich geschickt ab und kam auf seinen Pfoten zu stehen. „Nicht einen Finger hast du verdammter Bastard gerührt, damit ich zurückverwandelt werde und ich frage mich ernsthaft, ob ich mit so einem Egoisten noch länger zusammen sein will. Du bist ein beschissener Sire, damit du es weißt." Zornig, aber auch enttäuscht flitzte Spike davon, noch bevor Angel etwas erwidern konnte.

Angel, voller Schuldgefühle, eilte ihm hinterher. Doch sosehr er auch suchte, er konnte Spike nirgends entdecken.

Die Zwerge und Zwergenfrauen, die ihm begegneten, lächelten ihm freundlich zu, doch Angel lächelte nur abwesend zurück. Seit über einer halben Stunde suchte er nach Spike und langsam wurde er sauer. „Natürlich wollte ich, dass sie dich zurückverwandeln. Ich bin durch den Trubel nur noch nicht dazugekommen, mit Zecail zu reden. Ich bin nicht perfekt, aber ich bin dein Sire und sobald du wieder ein Vampir bist, werde ich dir deinen Hosenboden stramm ziehen, dass du um Gnade bettelst. Unverschämtes Childe, wagst es erst, mich zu beißen, und rennst dann auch noch weg! Und ich Trottel renn dir auch noch hinterher. Damit ist jetzt Schluss. Entweder du kommst von selbst aus deinem Versteck, oder du kannst für ewige Zeiten als Eichhörnchen im Zwergenreich versauern", schimpfte Angel vor sich hin und bemerkte so die aufgeregte Stimmung im Dorf nicht, bis plötzlich jemand an seinem Hosenbein zupfte. „Es geht los. Wir schicken dich zurück."

„Was?" Angel schaute verständnislos nach unten und erkannte Orlab, der ihn auffordernd ansah. „In zwanzig Minuten treffen wir an der Spitze des Hügels auf die anderen Zauberer. Danke für eure Hilfe."

„Ach so, ja,...gut. Aber was ist mit Spike? Er ist immer noch ein..." Noch bevor Angel den Satz fertig sprechen konnte, fand er sich in der alten Hütte wieder.

 

Anmerkung der Autorinnen: Wir haben beschlossen, den letzten Teil noch einmal aufzuteilen und ihn somit gemeinsam zu beenden!

 

Silentthunder

„Verdammt, was soll jetzt das?", schimpfte Angel und rappelte sich auf. Die Landung war äußerst unsanft gewesen und er blickte sich hektisch um. Von Spike war nach wie vor nichts zu sehen und er schüttelte grimmig den Kopf. ‚Vergiss es, Zecail! Der gehört mir!’

Schnell wiederholte er die Formel, die ihn zurück in das Zwergenreich führen sollte, doch nichts tat sich. Er kramte in seinen Taschen. Wesley hatte ihm die magischen Worte extra aufgeschrieben und bei dem ganzen Durcheinander war er sich nicht mehr sicher, sie auch richtig ausgesprochen zu haben. Wieder und wieder sprach er die Formel, betonte die Worte jedes Mal ein klein wenig anders, doch das Dimensionstor wollte sich nicht wieder öffnen.

„Verdammt", schimpfte er und lief nervös in der kleinen Hütte auf und ab. „Verdammt, verdammt, verdammt!" So einfach würde er es dem Zwerg nicht machen. Freiwillig würde er Spike nicht als Eichhörnchen zurücklassen. Niemals!

Die Zeit verging und Angel bemerkt mit Sorge, dass der Himmel sich langsam erhellte. Die Nacht war bald vorüber und er fragte sich, ob die morsche alte Hütte ihm genügend Schutz vor dem Sonnenlicht bieten konnte. Ihm und hoffentlich auch seinem Childe.

Wie ein Tiger im Käfig lief er in der alten Bude auf und ab, murmelte leise vor sich hin und blieb genau in dem Moment stehen, als sich das Tor öffnete und Spike ihm in hohem Bogen entgegen flog.

„Woooohoooo", lachte der jetzt wieder blonde Vampir und landete direkt auf seinem Geliebten.

„Wie ich sehe, hattest du eine Menge Spaß", grummelte Angel und befreite sich von seiner Last. Warum hatte er sich überhaupt Sorgen gemacht? Irgendwie schaffte es sein Childe ja immer, sich aus scheinbar aussichtslosen Situationen zu befreien.

„Spaß!", wiederholte Spike und lachte über das ganze Gesicht. „Da kannst du von ausgehen." Er rappelte sich auf, wischte sich den Staub von der Kleidung. „Du hättest mal Orlabs Gesicht sehen sollen, als ich ihm Stück für Stück seinen neu implantierten Bart wieder abgebissen habe."

„Du hast doch nicht… du kannst doch nicht… Verdammt, Spike!", zischte Angel böse. „Wegen so etwas hat der ganze Mist mit den Zwergen doch angefangen! Du kannst doch nicht…"

„Was kann ich nicht?", unterbrach Spike ihn unsanft und blickte ihn finster an. „Du glaubst doch nicht, dass ich in dem scheiß Märchenland bleibe, während du fein wieder nach L.A. fährst? Die Idioten haben mit diesem idiotischen Kampf angefangen und ich wollte nicht… Verdammt! Ich wollte da raus und anders hat keiner dieser verdammten Zwerge auf mich reagiert! Du hast doch nicht wirklich erwartet, dass ich da bleibe? Als Eichhörnchen? Das kannst du aber so was von vergessen", schimpfte er aufgebracht.

„Ich hätte dich niemals dort zurückgelassen", schrie Angel ihn an. „Wie kommst du bloß auf so einen Gedanken?"

„Bei dir weiß man das ja nie so genau", schrie nun auch Spike. „Einen Tag so, den anderen wieder anders… Dein ewiges Gemecker an mir… ständig soll ich mich ändern, anders verhalten und… Ach, verdammte Scheiße! Ich bin so, wie ich bin! Entweder du nimmst es endlich hin, oder ich packe meine verdammten Sachen und verschwinde! Ich habe die Schnauze endgültig voll von diesem ständigen Auf und Ab!"

„Aber ich… ich hab doch schon lange…", Angel verfiel in Schweigen. Meckerte er wirklich soviel an ihm rum? Warum fühlte sein Childe sich so zurückgesetzt? Er hatte doch…, wollte doch gar nicht…, und überhaupt…! Aber manchmal konnte Spike ihn auch wirklich in den Wahnsinn treiben. Mit seinen komischen Marotten, mit seiner allzu deutlichen Art über ihre Beziehung zu reden, mit…

„Vergiss es einfach", zischte Spike wütend, die Sprachlosigkeit seines Geliebten falsch deutend. „Wenn wir zurück sind, pack ich meine Sachen und verschwinde! Dann hast du deine verdammte Ruhe und kannst wieder vor dich hingrübeln." Laut knurrend drehte Spike sich herum, ging mit hoch erhobenem Kopf die wenigen Schritte bis zur Tür und riss sie weit auf.

„Verdammt", brüllte Angel, war mit einem großen Satz neben seinem Childe und schmiss die Tür wieder zu. „Du und dein verfluchter Hochmut", zischte er und beeilte sich dann, die Flammen zu ersticken, die an Spikes Kleidung emporloderten.

„Lass mich in Ruhe … Bloody Hell!", zischte Spike und schlug die letzten Flammen aus. „Du hättest mir auch sagen können, dass mittlerweile Tag ist", schimpfte er dann biestig.

„Und du hättest einfach mal die Augen aufmachen können", erwiderte der Dunkelhaarige und hatte alle Mühe, nicht in Gelächter auszubrechen.

„Was?", zischte Spike, der Angels krampfhaftes Bemühen durchaus bemerkte.

„Nichts. Gar nichts." Angel hob abwehrend die Hände und ging einen Schritt zurück.

„Pffft", machte Spike und verdrehte die Augen. „Das bedeutet dann ja wohl, dass ich noch für Stunden mit dir in dieser beschissenen Hütte gefangen bin."

„So kann man das wohl sehen", meinte der Dunkelhaarige leichthin.

„Ganz toll! Kannst du mir auch sagen, was zur Hölle wir die ganze Zeit machen sollen? Ich habe keine Lust mehr, mich mit dir zu streiten. Es bringt sowieso nichts!"

„Was soll das jetzt schon wieder heißen?" Angel schüttelte den Kopf. „Vergiss es einfach. Ich habe auch keine Lust mehr, mir dein ewiges Genörgel anzuhören."

„Fein", knurrte Spike leise. „Du hast es bald geschafft. Wenn wir zurück sind, pack ich meinen Krempel und verschwinde. Vielleicht geh ich zu den Bekloppten, die ich aus Sunnydale kenne. Europa ist auch nicht schlecht. Vor allem zu dieser Jahreszeit. Vielleicht finde ich dort jemanden, der meine Dienste besser brauchen kann als du! Immerhin schwirrt die Jägerin da auch irgendwo herum."

Mit einer fließenden Bewegung war Angel bei ihm, packte ihn am Kragen und hob in hoch. „Das wagst du nicht", zischte er wütend, doch Spike grinste nur gehässig. Angel knurrte wütend. „Ich würde dich…"

„Was würdest du?", fauchte Spike und befreite sich. „Als wenn es dich interessiert, was ich…"

„Und ob es mich interessiert", zischte Angel und riss sein Childe an sich. „Niemals wird jemand anders seine Hände auf etwas legen, was mir gehört. Niemals! Hast du verstanden!" Seine Augen bohrten sich in die seines Gegenübers und er fauchte böse. „Niemals!"

Spike schluckte und nickte langsam. Mehr brauchte er nicht zu wissen. Er hatte die Bestätigung, auf die er schon so lange gewartet hatte. Vielleicht konnte Angel ihm nicht sagen, was er fühlte, aber diese Demonstration war mehr wert als tausend Worte. „Und was schlägst du vor… Was machen wir jetzt die ganze Zeit, bis es wieder dunkel wird?" Er lächelte sanft und wackelte mit den Augenbrauen.

„Du bist… Unmöglich!", schimpfte Angel, doch dann baute sich die Spannung in ihm ab. „Ich habe keinen blassen Schimmer", meinte er dann. „Schlafen vielleicht?"

„Schlafen?", wiederholte Spike beleidigt. „Eher nicht. Aber wir werden ausprobieren, ob das alte Bett uns aushält." Er grinste lüstern.

„Und was ist, wenn es uns nicht trägt?", erkundigte sich Angel, der sich nur zu gern auf das Spiel seines Childes einließ.

Spike lachte. „Unwichtig", murmelte er dann und baute sich vor seinem Sire auf. Seine Hände wanderten erst unter dessen Jacke und dann unter das Hemd. „Ich brauche kein Bett, um dich zu …"

„Halt die Klappe", raunte Angel und riss ihn an sich. Sein Mund legte sich auf den seines Geliebten und er verwickelte ihn in einen fordernden Kuss.

Auch gut’, dachte Spike zufrieden. ‚Ich muss nicht reden. Ich hab jetzt alles, was ich jemals wollte.’ Dann setzte sein Denken aus und er verlor sich in Gefühlen, die nur Angel in ihm auslösen konnte.

 

Ende